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Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

Ausgangssituation

Die Anforderungen an die Flexibilität der Unternehmen als auch der zu bestehende Wettbewerbsdruck steigen stetig. Auf der anderen Seite eröffnen sich Chancen, neue Geschäftsfelder zu erschließen, die aber mit hohen Risiken, Investitionen und Anpassungen der Unternehmensstruktur verbunden sind. Einen wesentlichen Hebel zur Verbesserung der Wettbewerbsposition mit Erhöhung der aktuellen Flexibilität stellen die zielgerichtete Analyse, Bewertung und Gestaltung der Leistungstiefe dar.

Konzept

Die Konzepte der Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung sind Elemente der strategischen Unternehmensplanung. Im Rahmen dieser sind Entscheidungen bezüglich des Sortiments, der Leistung sowie möglicher Kooperationen zu treffen.

Entscheidungen im Rahmen der Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

Abb. 1: Entscheidungen im Rahmen der Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

Sortimentsentscheidungen gliedern sich in die zwei Bereiche Absatzsortimentsentscheidung und Produktionssortimentsentscheidung. Das Absatzsortiment umfasst die Gesamtheit aller Produkte, die eine Unternehmung auf dem Markt anbietet. Das Produktionssortiment beinhaltet die Produkte, die eine Unternehmung mit ihren eigenen Anlagen herstellen will und stellt somit eine Teilmenge des Absatzsortiments dar.

Aus der Betrachtung von Sortiment und Produktionsprogramm folgt, dass ein Unternehmen sich nicht auf den Verkauf eigener Problemlösungen beschränken muss. Um dem Kunden ein Sortiment anzubieten, das seine Bedürfnisse ganzheitlich abdeckt, können materielle und immaterielle Produkte fremder Unternehmen in das Sortiment integriert werden. Ein Beispiel in der Praxis stellen Generalunternehmen dar, die ein Projekt verantwortlich koordinieren oder das Sortiment um Handelswaren erweitern, um das Sortiment in der gewünschten Breite anbieten zu können.

Die Begründung von Unternehmenskooperationen liegt in der Arbeitsteilung und der Spezialisierung der Leistungserstellung einzelner Betriebe. Auf Grund der Fokussierung auf einzelne Arbeitsbereiche kann Know-how aufgebaut werden, das einen Wettbewerbsvorteil gegenüber aktuellen und potenziellen Konkurrenten darstellt. Weitere Gründe der Arbeitsteilung von Unternehmen liegen in der eingeschränkten Verfügbarkeit von finanziellen und personellen Ressourcen.< /p>

Vorgehensweise

Das Konzept der Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung folgt einer vierstufigen Vorgehensweise. Die Markt- und Positionierungsanalyse ist auf die Erfassung der Kundenwünsche und der strategischen Wettbewerbsposition der Unternehmung ausgerichtet und ermöglicht die Ableitung erster Handlungsansätze auf der Basis von Normstrategien. Das Technologiemanagement strukturiert die Umsetzung mittel- und langfristiger Technologieentwicklungen und allokiert begrenzt verfügbares Kapital für Investitionen. Die Fremdbezugsanalyse analysiert und bewertet gesamtheitlich die Vorteilhaftigkeit des Outsourcings unter Integration der Transaktionskosten. Schnittstellengestaltung und -management optimieren und gestalten neu definierte Unternehmensgrenzen. Diese Methodik wird auf die Sortiments-, Leistungs- und Kooperationsentscheidungen angewendet.

Vorgehensweise zur Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

Abb. 2: Vorgehensweise zur Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

Ergebnisse / Potenziale

Die Potenziale einer optimierten Leistungstiefe und Leistungsbreite sind auf Kosten- wie Leistungsstrukturen. In den Projekten wurden folgende Potenzialquellen identifiziert:

Im Personalbereich konnten Lohnkosten- und Produktivitätsvorteile erreicht werden. Integrierte Prozesse wurden gestaltet und Schnittstellen eliminiert. Verbesserungen bei den Beständen – insbesondere die Kapitalbindung, Risikostruktur und Schwund – wurden mit Hilfe dieser Methodik optimiert. Die Anschaffungs-, Infrastruktur- sowie Instandhaltungs- und Pflegekosten konnten reduziert werden und die Verwendung von Up-to-Date Technologien gefördert werden. Auch die logistischen Leistungen konnten durch Optimierung der Lieferzeit, Lieferfähigkeit, Liefertreue und Lieferqualität verbessert werden. In der Bilanzierung wurden entscheidende Vorteile erwirtschaftet.

Potenziale der Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

Abb. 3: Potenziale der Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

Weiterführende Literatur zum Thema Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

News zum Thema Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

Fallstudien zum Thema Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

Tools zum Thema Leistungstiefenanalyse, -bewertung und -gestaltung

  • 5-Tage-Audit
    Das 5-Tage-Audit beinhaltet eine umfassende und auf das betrachtete Unternehmen zugeschnittene Analyse der unternehmerischen Prozesse und Strukturen sowie eine Analyse wesentlicher Kennzahlen.
  • Best-Practice-Check
  • Einkaufspotenzialanalyse
  • F&E-Zulieferer-Check
    Differenzierte Handlungsempfehlungen zur Verbesserung von F&E-Kooperationen durch systematische Analyse und Bewertung
  • Logistik-Potenzial Check
    Verknüpfung der Daten des „SCM-Check“ mit finanziellen Kennzahlen des Unternehmens und Darstellung des Wertbeitrags der Logistik.
  • SCM-Check
    Qualitative Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Supply Chains und Aufzeigen von Handlungsempfehlungen.
  • Risiko-Check
    Selbsteinschätzung der operativen und strategischen Risikoposition des Unternehmens anhand quantitativer und qualitativer Faktoren.


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