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Entwicklungspartnerschaften
AusgangssituationIn zahlreichen Branchen sind weitreichende Veränderungen technologischer und struktureller Art zu verzeichnen. Innovationsorientierte Unternehmensführung und die zunehmende Kundenorientierung treffen auf Globalisierung und Konzentrationsprozesse bei OEM und Zulieferern. Im Spannungsfeld zwischen Innovations- und Kostendruck sind Entwicklungspartnerschaften von Zulieferern und Abnehmern ein probates Mittel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Drei wesentliche Fragen stellen sich dabei: - Wie gestaltet sich die Arbeitsteilung von Zulieferer und Abnehmer?
- Welche Vorgehensweisen und Gestaltungsfelder von Entwicklungspartnerschaften sind erfolgversprechend?
- Wie erfolgt die Steuerung von Entwicklungspartnerschaften?
Abb. 1: Notwendigkeit von Entwicklungspartnerschaften KonzeptIm Rahmen einer intensiven Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen aus der Automobil- und -zulieferindustrie wurde die Problemstellung untersucht sowie Lösungen und Handlungsempfehlungen entwickelt. Die Ergebnisse flossen in ein internetbasiertes IT-Tool ein. Eine erfolgreiche Anwendung in anderen Branchen wurde bereits mehrfach durchgeführt. Der F&E-Partner-Check ermöglicht Unternehmen, ihre Leistungsfähigkeit und Potenziale für Entwicklungspartnerschaften auf der Basis einer Selbsteinschätzung und eines Branchenvergleichs zu ermitteln. Auf Basis der abgeleiteten Defizite werden bereits im Tool Handlungsempfehlungen abgeleitet. Ein E-Learning-Modul stellt dem Nutzer eine umfassende theoretische Ergänzung der angesprochenen Themenblöcke bereit. Außerdem werden Fragen und Handlungsempfehlungen durch Erläuterungen verständlich gemacht. Abb. 2: Das Konzept der Entwicklungspartnerschaft VorgehensweiseDurch den Einsatz des internetbasierten IT-Tools „F&E-Partner-Check" ermitteln Unternehmen ihre Leistungsfähigkeit und die Potenziale für Entwicklungspartnerschaften. Auf Basis der Selbsteinschätzung werden ihnen konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben. Das TCW unterstützt bei der Interpretation der Ergebnisse und der konkreten Ziel- und Maßnahmendefinition. Abb. 3: Vorgehensweise zur Einführung von Entwicklungspartnerschaften Der Schwerpunkt der Unterstützung durch das TCW liegt auf der sensitiven Phase der Entscheidungsvorbereitung. Zentraler Schritt hierfür ist die detaillierte Zieldefinition der Partnerschaft, die bis auf einzelne Teilziele heruntergebrochen wird. Es erfolgt eine Einschätzung der potenziellen Partner anhand ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen. Diese Phase der Vorbereitung der strategischen Entscheidung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Entwicklungspartnerschaft. Ergebnisse / PotenzialeDie Potenziale einer Entwicklungskooperation sind vielfältig; eindrucksvoll ist die Reduktion der Entwicklungszeit im Vergleich zu einer reinen Eigenentwicklung. In der Regel verringern sich auch die Änderungskosten, da bei Entwicklungspartnerschaften viel mehr Wert auf eine detaillierte Ausplanung und frühe Einbeziehung aller Partner und Nutzer in die Definitionsphase gelegt wird und allen Beteiligten klar ist, dass Änderungen nicht mehr so einfach durchführbar sind als bei reinen Eigenentwicklungen. Des Weiteren kommt es zu einer technischen Entfeinerung und dadurch zu einer Reduktion der Herstellkosten. Der Entwicklungspartner bietet oft einfache aber funktionsfähige Lösungen an, deren Entwicklung im eigenen Haus in der Regel nicht ohne Weiteres gelungen wäre. Ähnliches lässt sich nur durch den konsequenten und systematischen Einsatz der Methodik Produktklinik erreichen. Abb. 4: Potenziale einer Entwicklungspartnerschaft Weiterführende Literatur zum Thema Entwicklungspartnerschaften
Tools zum Thema Entwicklungspartnerschaften
- Einkaufspotenzialanalyse
Realisierung von Einkaufspotenzialen durch die bewusste Gestaltung differenzierter Abnehmer-Lieferanten-Beziehungen - F&E-Zulieferer-Check
Differenzierte Handlungsempfehlungen zur Verbesserung von F&E-Kooperationen durch systematische Analyse und Bewertung - Innovationsaudit mit Innovation-Check
Verbesserungspotenziale im Innovationsmanagement identifizieren und eine leistungsfähige Innovationskultur im Unternehmen verankern - Produktprogrammplanung
Marktgerechte Produktkonzepte ableiten, indem portfoliointerne Negativeffekte wie Kannibalisierung und Programmlücken aufgedeckt werden - Risiko-Check
Selbsteinschätzung der operativen und strategischen Risikoposition des Unternehmens anhand quantitativer und qualitativer Faktoren - Risikomanager
Unterstützung beim Risikomanagement leistungswirtschaftlicher Risiken und Berechnung des Value-at-Risk als Steuerungsgröße - TCW-Potenzialmanager
Umsetzung identifizierter Verbesserungspotenziale in allen Unternehmensbereichen effizient kontrollieren nach oben
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Literatur
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Entwicklungspartnerschaften in der Automobil- und Zulieferindustrie Leitfaden zur methodengestützten Umsetzung von Entwicklungspartnerschaften  Leitfaden Entwicklungspartnerschaften |
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News
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Entwicklungspartnerschaften: Gemeinsam wettbewerbsfähig Gemeinsam – Abnehmer- und Zulieferunternehmen – eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen, erfordert, die Trends und... ...mehr Informationen |
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