Innovationsroadmap
AusgangssituationUnternehmen am Standort Deutschland können eine führende Position im Wettbewerb langfristig nur durch das Angebot von innovativen Produkten behaupten. Vielfach ist aber die Tendenz zu beobachten, dass lediglich eine Bestandssicherung durch Optimierung bestehender Produkte durchgeführt wird. Zukunftssicherung durch innovative Neuprodukte wird nicht systematisch und effizient genug betrieben. Synergien in der durch eine gezielte Technologieentwicklung entstandenen Technologiekompetenz in verschiedenen Produkt- und Marktfeldern werden nicht ausreichend genutzt. Innovationen müssen systematisch „geplant“ werden. Hierfür bietet sich die Erstellung einer Innovationsroadmap an. Erleichtert wird dies durch eine transparente und nachvollziehbare Vorgehensweise, die eine Fokussierung auf die technologisch und kommerziell erfolgversprechenden Themen mit sich bringt. Damit wird sichergestellt, dass die begrenzten Ressourcen im Unternehmen strategie- und zukunftsorientiert eingesetzt werden. Abb. 1: Innovationsroadmap – von der Vision zu marktfähigen, innovativen Produkten Vorgehensweise Abb. 2: Vorgehensweise im Innovationsroadmapping Als Grundstein werden die Markt- und die Technologiestrategien des Unternehmens definiert. Diese gilt es in sinnvoller Weise miteinander zu kombinieren. Die beiden Sichtweisen des „technology push“ und des „market pull“ werden in einem Markt-/ Technologieportfolio zusammengeführt. Das Portfolio gibt Antworten auf die Frage, ob mit den geplanten Neuprodukten nur Bestandssicherung oder auch Zukunftssicherung betrieben wird. Auf Basis dieser Ergebnisse können Suchfelder zur Ideengenerierung abgeleitet werden. Phase 2 befasst sich mit den Themenfeldern, die das Unternehmen zu bearbeiten plant. Durch eine systematische Bewertung von technischer und wirtschaftlicher Erfolgswahrscheinlichkeit auf der einen und dem Ertragspotenzial auf der anderen Seite können mögliche F&E-Projekte priorisiert werden. Aufbauend auf den durchgeführten Analysen wird in Phase 3 die Innovationsroadmap erstellt. Sie beinhaltet die zukünftig geplanten Entwicklungsprojekte über die Zeitachse. Hierbei werden sowohl Technologie- als auch Produktentwicklungsprojekte geplant. Die Unterstützungsleistung durch das TCW gliedert sich entsprechend in sechs Module: Nach einer Analyse bestehender Vorarbeiten erfolgt die Technologie- und Funktionsplanung; diese beiden Module münden in die Modul-/ Produktplanung und Synergiefindung, woraus die Projekt- und Ressourcenplanung erfolgt. Gerne begleiten wir Sie auch bei der Umsetzung bzw. unterstützen Sie beim Projektcontrolling. Ergebnisse / PotenzialeDie Ergebnisse sind je nach Unternehmen und Reifegrad des Innovationsmanagements unterschiedlich. Das bisherige Güterspektrum beeindruckt vor allem durch die Erhöhung des Anteils erfolgreicher Projekte durch die klare Zielorientierung. Die erfolgreiche Strategiefindung und stringente Projektplanung lässt sich an der in der Regel hohen Umsatzsteigerung ablesen. Kurzfristiger macht sich ein gutes Innovationsroadmapping in der Entwicklungseffektivität bemerkbar. Durch die intensive Planung der F&E-Projekte und Ressourcen mit einer klaren Zielvorstellung gelingt es in hohem Maß unnötige Verschwendung zu vermeiden. Abb. 3: Potenziale des Innovationsroadmapping Weiterführende Literatur zum Thema Innovationsroadmap- Roadmapping
Innovationen und Technologiepfade strukturiert abstimmen - Roadmapping
Leitfaden zur Planung und Erschließung von Zukunftspotenzialen im Unternehmen
Tools zum Thema Innovationsroadmap
- Innovationsaudit mit Innovation Check
Verbesserungspotenziale im Innovationsmanagement identifizieren und eine leistungsfähige Innovationskultur im Unternehmen verankern - Risiko-Check
Selbsteinschätzung der operativen und strategischen Risikoposition des Unternehmens anhand quantitativer und qualitativer Faktoren
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