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Gruppenarbeit

Ausgangssituation

Veränderte Markt- und Wettbewerbsanforderungen erfordern eine Neuausrichtung aufbauorganisatorischer Strukturen sowohl in direkten wie in indirekten Bereichen. Traditionelle Formen der Arbeitsorganisation weisen in der Praxis häufig deutliche Produktivitäts-, Flexibilitäts-, Innovations- und Motivationsdefizite auf. Gruppenarbeit ermöglicht durch die Integration von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung eine Reintegration indirekter Funktionen in die Arbeitsbereiche vor Ort, eine Steigerung der Qualifikation der Mitarbeiter sowie eine Delegation von Verantwortung an die einzelnen Mitunternehmer und schafft somit die Voraussetzungen zur Überwindung der vorhandenen Defizite.

Konzept

Das TCW entwickelt für Kunden maßgeschneiderte Gruppenarbeitskonzepte, die durch folgende Aspekte charakterisiert sind:

  • Funktionstüchtige, eigenverantwortliche, kleine Einheiten,
  • Überschaubare organisatorische Abläufe,
  • Klare, nachvollziehbare Entscheidungen,
  • Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz so handeln, als wäre er ihr eigenes Unternehmen,
  • Ideen zur Verbesserung, um sie unbürokratisch und effektiv in die Tat umzusetzen,
  • Führungskräfte, die „führen“ und „vorleben“.
Merkmale der Gruppenorganisation

Abb. 1: Merkmale der Gruppenorganisation

Das Konzept der Gruppenarbeit verfolgt mehrere Zielsetzungen. Zum einen sollen die Problemlösungskapazitäten erhöht und Verhaltensänderungen bewirkt werden. Durch die Schaffung neuer Arbeitsorganisationsformen lässt sich eine Integration von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung erreichen.

Die Einführung der Gruppenarbeit stützt sich auf ein Bausteinkonzept. Die einzelnen Bausteine sind situationsspezifisch je nach Erfordernis und Sinnhaftigkeit anzuwenden. Darunter fallen Methoden wie Gruppenorganisation, Problemlösungsgruppen, Visualisierung, Qualifizierung und Schulung bis hin zu Anreizsystemen und Kommunikationskonzepten.

Konzept der Gruppenarbeit

Abb. 2: Konzept der Gruppenarbeit

Vorgehensweise

Die Einführung der Gruppenarbeit folgt einem vierphasigen Vorgehen.

Vorgehensweise zur Einführung von Gruppenarbeit

Abb. 3: Vorgehensweise zur Einführung von Gruppenarbeit

Phase I:
Gegenstand der Phase I ist die Vorbereitung des Projektes mit dem Ziel der Spezifikation der Projektziele sowie des exakten Untersuchungsbereichs. Eine Auftaktveranstaltung für Führungskräfte schafft Akzeptanz für das Thema Gruppenarbeit.

Phase II:
Die im Anschluss an den Projektauftakt durchzuführende Ist-Analyse dient zum einen der Analyse der personalbezogenen Grunddaten, zum anderen der Funktionsanalyse. Ergebnis ist ein dokumentierter Status mit detaillierten Ansatzpunkten zur Ausgestaltung der Gruppenarbeit.

Phase III:
Im Mittelpunkt der Phase III stehen die Entwicklung des Soll-Konzepts mit einem klaren Funktions- und Aufgabenprofil der Gruppen, die Erarbeitung eines adäquaten Einführungs- und Schulungskonzepts sowie die Ausarbeitung der Betriebsvereinbarung.

Phase IV:
Aufbauend auf der Einführungsplanung erfolgt die Konzeptrealisierung mit der Gruppenbesetzung, Layoutanpassung sowie Durchführung der Schulungen. Aktives Coaching der Mitarbeiter während der Einführungsphase unterstützt den tief greifenden Veränderungsprozess.

Ergebnisse / Potenziale

Die Einführung von Gruppenarbeit hat zahlreiche positive Effekte. Durch die Institutionalisierung von Gruppenarbeit wird eine nachhaltige Produktivitätssteigerung erzielt, die Personalflexibilität erhöht, die gruppeninterne sowie bereichsübergreifende Kommunikation gefördert und ein aktiver Wissenstransfer innerhalb und zwischen den Gruppenarbeitsbereichen unterstützt. Daneben lässt sich durch die deutliche Reduktion von Fehlerraten, Ausschuss und Nacharbeit die Qualität stark erhöhen. Gruppenstrukturen wirken durch die Delegation von Verantwortung sowie durch eine ziel- und leistungsorientierte Entlohnung als Motivationsförderer. Voraussetzung hierfür sind Führungskräfte, die als Coaches / Mentoren die Teams optimal unterstützen. Die Verlagerung von Problemlösungstätigkeiten in die Gruppen resultiert in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess sowie in einer wertsteigernden Innovation.

Wirkungen von Gruppenarbeit

Abb. 4: Wirkungen von Gruppenarbeit

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