Startseite     Sitemap     Kontakt     Impressum     AGB 
 
    Detailsuche       Drucken  
Management Consulting Beratungsleistungen Branchenprofile Das Unternehmen Fallbeispiele Logistik-Links Tools Referenzen Seminare & Veranstaltungen Fachliteratur News & Presse

Nachhaltige Produktivitäts- und Qualitätssteigerung in Unternehmen

Ausgangssituation

Kurzfristige und dauerhafte Kosten- und Leistungsverbesserungen sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von Industrieunternehmen. Diese werden in Zukunft nicht durch Redesign-Projekte und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess erzeugt, sondern vielmehr durch offene Programme, die die notwendigen Schritte für Produktivitäts- und Qualitätssteigerung in überschaubare und kurzfristig zu bewältigende Einheiten teilen und als Ergebnis eine durch alle Organisationsmitglieder getragene Selbsterneuerung hervorbringen.

Produktivitäts- und Qualitätssteigerungsverbesserungen

Abb. 1: Produktivitäts- und Qualitätssteigerungsverbesserungen wirken sich direkt auf den Return-on-Invest aus.

Die Produktivitätsprogramme wirken sich auf die Kosten und das Umlauf- und Anlagevermögen aus und somit direkt auf die GuV und den Return on Invest. Besonders vor dem Hintergrund von dem mittlerweile sehr häufigen Engagement von Private Equity Unternehmen gewinnt dies zunehmend an Bedeutung.

Entwickelt wurde hierfür vom TCW ein handlungsorientiertes Konzept zur Planung, Einführung und Umsetzung auf Basis einer Vielzahl von Fallbeispielen. Das Konzept enthält Erfolgsmuster, Basisstrategien und Vorgehensmodelle zur Einführung und Institutionalisierung von Programmen für Produktivitäts- und Qualitätsverbesserungen. Darüber hinaus unterstützen konkrete Leitlinien zur Produktivitätssteigerung die Schritte zur Einführung.

Konzept

Das TCW-Konzept für Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen kombiniert die Ansätze des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) und des radikalen Wandels.

Kontinuierliche Verbesserung und Innovation

Abb. 2: Erfolgreiche Verbesserungsprogramme zur Produktivitätssteigerung kombinieren kontinuierliche Verbesserung und radikalen Wandel.

Die Wertschöpfungsprozesse von Unternehmen bedürfen zur Vermeidung von Verschwendungen und Blindleistungen und für eine konsequente Ausrichtung an den Kundenanforderungen in regelmäßigen zeitlichen Abständen Überprüfungen und Anpassungen. Diese erfolgen in Projektarbeit zu Reorganisationen und führen zu neuen Prozessen und Strukturen. Ist diese Stufe der Innovation und des radikalen Wandels durchlaufen, greifen wieder die einzelnen Schritte des KVP.

Ansatzpunkte zur Verbesserung

Abb. 3: Erfolgreiche Verbesserungsprogramme kombinieren unterschiedliche Ansatzpunkte zur Verbesserung und fördern die Mitarbeiter als Erkenntnisträger und Umsetzungspromotoren.

Diese Kombination ermöglicht den Mitarbeitern und Führungskräften die heutigen Kosten wieder neu zu überdenken und sich den eigentlichen notwendigen Kostenkern vor Augen zu führen. Hierbei handelt es sich um die Kosten, die tatsächlich für die Erfüllung der Kundenanforderungen notwendig sind. Im Laufe der Zeit „schleichen“ sich Kosten ein, die sich aus den momentanen Prozessen und Strukturen ergeben, aber nicht durch den Kundenauftrag gerechtfertigt sind. Hier setzt das TCW-Programm zur Produktivitätsverbesserung an.

Das derzeitige Produktionssystem wird hinterfragt und mit den Kundenanforderungen hinsichtlich Kosten, Qualität und Lieferzeit gespiegelt. Die Kundenbeziehungen werden auf ihre Effektivität und Effizienz hin untersucht und optimiert. Die verwendeten Zielgrößen werden auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft, den heutigen Anforderungen angepasst und in ein Monitoring überführt.

Die Zulieferer und Abnehmer werden in den übergreifenden Betrachtungen der Wertschöpfungsketten hinsichtlich der Wert- und Kostenverteilungen mit einbezogen. Die Basisverbesserungen enthalten alle Aktivitäten für die Neuausrichtung oder Optimierung der Produktions- und Administrationsprozesse nach den Leitlinien für die Gestaltung von Wertschöpfungsprozessen. Hierzu zählt auch die Durchführung von GENESIS-Workshops, die eine von über 130 Methoden des TCW-Baukastens ist. Die 5-S-Aktionen setzen Zeichen in Produktion und Verwaltung und helfen den Mitarbeitern, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Mitarbeiter werden während des gesamten Prozesses geschult und in Workshops angeleitet mit dem Ziel „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Vorgehensweise

Die Vorgehensweise für die Einführung von Produktivitäts- und Qualitätsverbesserungen umfasst sechs Module. Sie orientiert sich an den jeweiligen Kundenanforderungen der Unternehmen und zielt auf die tatsächlich notwendigen Unternehmens- und Bereichkosten ab. Zudem macht sie betroffene Mitarbeiter zu beteiligten Akteuren und ist das Bindeglied zwischen den Topdown Vorgaben und den Bottomup Möglichkeiten. Die Vorgehensweise ist für die Mitarbeiter während des gesamten Projektverlaufs transparent und umfasst Schulungen der Mitarbeiter in Methoden und Konzepten. Gemeinsam mit den Mitarbeitern werden die Umsetzungskonzepte und Maßnahmen erarbeitet. In regelmäßigen Statusreports werden die Ergebnisse durch die Mitarbeiter selbst berichtet, so dass diese Vorgehensweise den Mitarbeitern die Möglichkeit von Karrierechancen bietet.

Die intensive Einbindung der Mitarbeiter sowie eine offenen Kommunikation bereits in der Anfangsphase des Projekts ist der primäre Erfolgsfaktor für den nachhaltigen Erfolg der Vorgehensweise. Die Einbeziehung des Betriebsrates in die Projektaktivitäten ist sowohl inhaltlich als auch als „Sprachrohr zur Belegschaft“ sehr wertvoll und notwendig.

Vorgehensweise

Abb. 5: Die Vorgehensweise gliedert sich in 5 Module und wird jeweils unternehmensspezifisch im Methodeneinsatz angepasst.

Modul 1 dient der Erarbeitung des Projektleitfadens. Die Analyse und Bewertung der Ausgangssituation ist Gegenstand von Modul 2. Mit Beginn des Projektes werden Sofortmaßnahmen identifiziert und zusammen mit den Mitarbeitern in Modul 3 umgesetzt. Modul 4 umfasst die Programmplanung für ausgewählte Wertschöpfungsprozesse und die Ausarbeitung des Umsetzungskonzepts. Im fünften Modul werden erste Pilotworkshops durchgeführt. Modul 6 sieht die Übertragung der Maßnahmen auf weitere Produktionsbereiche oder Standorte sowie das Coaching der involvierten Mitarbeiter und Führungskräfte vor.

Der Rollout hat zum Ergebnis, dass die positiven Ergebnisse durch Übertragung multipliziert werden. Somit wird erreicht, dass im gesamten Unternehmensverbund die Mitarbeiter gefördert werden und zu einem standortübergreifenden Unternehmenserfolg beitragen.

Ergebnisse

Das TCW legt bei der Durchführung seiner Projekte großen Wert auf die Nachhaltigkeit der Ergebnisse. Dies gilt umso mehr, wenn die Optimierungsansätze umfassende prozessuale oder strukturelle Veränderungen mit sich bringen, wie dies hier der Fall ist.

Ergebnisse

Abb. 6: Die Produktivitäts- und Qualitätssteigerungsverbesserungen wirken sich vielfältig aus und basieren stets auf der Involvierung der Mitarbeiter.

Die Wirkungen der Programme sind aufgrund der Kombination von KVP und radikalem Wandel vielfältig. Effekte bei Aufwand und Kosten als auch Effekte bei den Leistungsgrößen sind festzustellen. Zudem spornen die Programme die Mitarbeiter an, auch das Betriebliche Vorschlagswesen verstärkt zu nutzen und als Einzelperson oder auch als Gruppe Vorschläge einzureichen.

Als qualitative Verbesserungen ergeben sich:

  • Steigerung der internen und externen Kundenorientierung,
  • Identifikation zusätzlicher Optimierungsmaßnahmen,
  • Steigerung der innerbetrieblichen Diskussion zur Effizienzsteigerung,
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit durch Entlastung von nicht wertschöpfenden Tätigkeiten.

Zudem zeigen die Erfahrungen aus den Projekten, dass die Produktivitätsprogramme zu einer Verbesserung der Produktionsprozesse und der Zusammenarbeit der Fachbereiche geführt haben und das Mitarbeiterverständnis bzgl. wertschöpfender Aktivitäten erheblich gesteigert werden konnten.

Literatur zum Thema Nachhaltige Produktivitäts- und Qualitätssteigerung in Unternehmen

Literatur

Monitoring

Leitfaden zur Steuerung der Wertsteigerung von Unternehmen

Monitoring

Leitfaden Monitoring
Literatur

Genesis: Eine Methode zur kurzfristigen Produktivitätssteigerung

Genesis: Eine Methode zur kurzfristigen Produktivitätssteigerung

Praxisbericht Produktivität
Literatur

Einführungsstrategien für die computerintegrierte Produktion (CIM)

Einführungsstrategien für die computerintegrierte Produktion (CIM)

Buch Computerintegrierte Produktion
Literatur

Auditierungskonzepte für Produktionssysteme

Eine theoretische und empirische Untersuchung

Auditierungskonzepte für Produktionssysteme

Buch Auditierungskonzepte
Literatur

Anreizsystem zur Operationalisierung von Unternehmensstrategien

Eine empirische Analyse

Anreizsystem zur Operationalisierung von Unternehmensstrategien

Buch Anreizsystem
Literatur

Anlagenproduktivität

Leitfaden zur Steigerung der Anlageneffizienz und Verlustquellenminimierung

Anlagenproduktivität

Leitfaden Anlagenproduktivität
Literatur

Produktionscontrolling

Systemorientiertes Controlling schlanker Produktionsstrukturen

Produktionscontrolling

Buch Produktionscontrolling