Design for Six Sigma
Ausgangssituation
Die Verringerung
der Non-Conformance-Kosten, die bis zu 15% des Umsatzes ausmachen
können, rückt bei vielen Unternehmen immer mehr in den Vordergrund.
Potenziale dieser Größenordnung lassen sich nicht mehr mit den
herkömmlichen Ansätzen der Rationalisierung und der Automatisierung
erreichen. Hinzu kommen steigende Qualitätsansprüche der Kunden
an die Produkte. Dies betrifft nicht nur wie in der Vergangenheit die
Luxusprodukte, sondern in zunehmendem Maße auch Standardprodukte, die
sich über den Preis beim Kunden positionieren. Die Kundenbindung kann
hier nur durch stabile und effiziente Prozesse erreicht werden, deren
Abweichung sich strikt innerhalb der definierten Grenzen bewegen. Die richtigen Dinge richtig zu tun und das beim ersten Mal ist mit Design for Six Sigma erreichbar.
KonzeptDesign
for Six Sigma greift auf die bewährten Vorgehensweisen, Inhalte und
Methoden von Six Sigma zurück und erweitert diese hinsichtlich der
Produktentwicklung. Die Schwerpunkte liegen auf der Kundenorientierung,
der Prozessorientierung, dem innovativen Problemlösen und der Daten-
bzw. Fakten-basierten Entscheidungsstrategie.
Die Implementierung erfolgt durch:
- Top-down projektbezogenes Training von Führungskräften, Management-Teams und Mitarbeitern,
- Einführung
einer Six Sigma-Infrastruktur für Projekt-Management bzw. -Coaching
(Champions, Black Belts und Green Belts, die nach Kompetenz und
Funktionen aufgeteilt sind),
- Qualifizierung von Mitarbeitern und deren stetige Kompetenzentwicklung sowie
- Verbesserung,
Weiterentwicklung und Digitalisierung des existierenden Messsystems
sowie des Six Sigma-Projektmanagements, das den Business Scorecards
zugeordnet ist.
Die Six Sigma-Vorgehensweise greift
dabei auf analytische Werkzeuge, Modellierungswerkzeuge, statistische
Werkzeuge, Kreativitäts- und Problem-Solving-Techniken und
Projektmanagement-Werkzeuge zurück. Die Möglichkeiten zur
unternehmensspezifischen Ausgestaltung von Design for Six Sigma-Konzepten sind von der TCW Transfer Centrum GmbH untersucht und
weiterentwickelt worden.
Vorgehensweise
Die
Vorgehensweise zur Einführung von Design for Six Sigma gliedert sich in
sechs aufeinander folgende Arbeitspakete. In den ersten Arbeitspaketen
werden kurzfristige Optimierungspotenziale sichergestellt. Im
ersten Arbeitspaket erfolgt zunächst im Rahmen eines 5-Tage-Audits die
Erfassung der Unternehmenssituation im Bereich Qualitätsmanagement. Im
Rahmen des zweiten Arbeitspakets werden die erfassten Daten
ausgewertet, Potenziale ermittelt und die Pilot-Handlungsfelder
ausgewählt. Hierbei werden zunächst auf Basis der erfassten Daten alle
Handlungsfelder definiert und grobe Lösungsansätze sowie
Controlling-Kenngrößen ausgewählt. Es erfolgt ein Benchmarking, das die
Ermittlung der Potenziale für die definierten Handlungsfelder
ermöglicht. Erste Strategie- und Maßnahmenworkshops werden für die ausgewählten Pilot-Handlungsfelder im dritten Arbeitspaket aufgesetzt.
Abb. 1: Vorgehensweise zur Einführung von Design for Six Sigma
Die
Design for Six Sigma-Workshops stellen den zentralen Bestandteil des
Projektes dar. Auf Basis der im dritten Arbeitspaket erarbeiteten
Themenfelder, Zeitpläne und Vorgehensweisen für die Einführung von
Design for Six Sigma werden im vierten Arbeitspaket Workshops mit dem
Ziel, detaillierte Lösungsansätze zu finden und die Umsetzungsplanung
festzulegen, durchgeführt. Die Ergebnisse dieses Arbeitspakets für die
Pilot-Handlungsfelder dienen als Grundlage für eine unternehmensweite
Einführung von Design for Six Sigma.
Das fünfte Arbeitspaket
bildet die letzte Phase der konzeptionellen Projektentwicklung. Ziel
dieses Arbeitspakets ist die Umsetzung des Design for Six Sigma-Konzepts im gesamten Unternehmen. Dieses Arbeitspaket dient der
Sicherung der Potenziale und der durchgängigen Implementierung von
Design for Six Sigma im Unternehmen. Das Nachhaltigkeits-Audit
prüft in regelmäßigen Abständen die Einführung und Umsetzung des Design
for Six Sigma-Konzepts. Das Controlling der aufgesetzten Maßnahmen
sowie erneute Stärken- und Schwächenanalysen und ggf. Prozess- und
Ablaufanalysen stellen die Nachhaltigkeit der erarbeiteten Lösungen
sicher.
Ergebnisse / PotenzialeDesign for Six Sigma senkt durch eine
gezielte Anwendung den Zeit- und Arbeitsaufwand bzw. die Kosten für Six
Sigma-Training und Projekte, steigert die Kreativität und Effizienz der
Mitarbeiter, reduziert Fehlentscheidungen und Risiken drastisch und
erhöht den Innovationsgrad der Lösungen sowie die Wettbewerbsfähigkeit
des Unternehmens. Die Ergebnisse der klassischen Six Sigma-Methode
können dabei verbessert und übertroffen werden.
Abb. 2: Potenziale durch die Einführung von Design for Six Sigma
Weiterführende Literatur zum Thema Design for Six Sigma
News zum Thema Design for Six Sigma
Fallstudien zum Thema Design for Six Sigma
Tools zum Thema Design for Six Sigma
- 5-Tage-Audit
- Risko-Check
Selbsteinschätzung der operativen und strategischen Risikoposition des Unternehmens anhand quantitativer und qualitativer Faktoren
Seminare zum Thema Design for Six Sigma
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