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Wissensmanagement

Ausgangssituation

Wissen stellt eine wertvolle Ressource dar, um bestehende Wettbewerbsstrategien zu erweitern und neue Differenzierungsvorteile zu erringen. Leistungsverbesserungen, Kostenreduzierungen und Qualitätssteigerung durch ein umfassendes Konzept und dessen stringente Umsetzung eröffnen Unternehmen die Chance, neue Marktpotenziale zu erkennen. Ziel ist es, die bestehenden Wissensbasen zu identifizieren, zu transferieren und für neue Produkt- und Serviceleistungen zu nutzen. Das implizite Wissen, die Fertigkeiten und Fähigkeiten der Mitarbeiter nehmen dabei einen besonderen Stellenwert ein. Maßnahmen, die eine Handlungsorientierung forcieren und Entscheidungen zielorientiert verbessern können, stehen deshalb im Mittelpunkt zahlreicher Unternehmensprogramme. Es kommt darauf an, die Konzepte, Methoden und Schritte zu definieren, um vorhandene Defizite im Management von Wissen und Fähigkeiten überwinden zu können. Erfolgsmuster, Einführungskonzepte und Verfahren zur Implementierung eines Wissensmanagements in Unternehmen zeigen den Weg für eine zukunftsweisende wissensbasierte Unternehmensführung auf.

Konzept

Die Einführung eines Wissensmanagements als Teil der Organisationsentwicklung basiert darauf, internes und externes Wissen in die Geschäftsprozesse des Unternehmens zu integrieren und das implizierte Wissen in den Köpfen aller Stakeholder auszuschöpfen. Aus zahlreichen Einführungsprojekten haben sich vor allem die Bereiche Technologie, Human Resources, Organisation, Methoden und Unternehmenskultur herauskristallisiert. Im anwendungsorientierten Wissensmanagement erfolgt ein spezifischer Methodeneinsatz, der Leistungs- und Qualitätssteigerungen sowie Kostenreduzierungen zum Ergebnis hat. Unter bestimmten Rahmenbedingungen ist der Methoden-Mix unternehmensindividuell auszugestalten. Vier Ansatzpunkte bestimmen das Konzept: Die Organisation des Wissensmanagements, das wissensorientierte Anreizsysteme umfasst, den Ansatzpunkt Human Resources, der die lernorientierte Einstellung der Mitarbeiter fördert, sowie zukunftsträchtige Technologien und als vierten Punkt Methoden wie GENESIS-Workshops, Anreiz- und Karriereplanung oder Zielvereinbarung.

Konzept des Wissensmanagements

Abb. 1: Konzept des Wissensmanagements

Vorgehensweise

Zur Identifikation unternehmensspezifischer Anforderungen werden Workshops und Interviews mit Experten, Führungskräften und Mitarbeitern durchgeführt, wobei auf spezifische Analyseinstrumente zurückgegriffen wird. Die erste Phase der Einführung eines Wissensmanagements setzt an der Zieldefinition an und reicht über die Identifikation von Promotoren, der Bildung des Projektteams bis hin zum Aufzeigen von Nutzenpotenzialen für das Unternehmen. Die Definition des Pilotbereichs schließt Phase eins ab.

Die zweite Phase ist die Bestandsaufnahme. Hier gilt es, erfolgskritisches Wissen zu identifizieren, prozessorientierte Wissensbedarfe zu analysieren und zu bewerten sowie die Zugänglichkeit von Wissen zu untersuchen. Das Ergebnis der Phase zwei ist eine Strukturierung und Formalisierung des unternehmensspezifischen Wissens.

Phase drei bezieht sich auf die Erstellung von Szenarien und die Ableitung von Handlungsfeldern. Methoden für den Erwerb, die Repräsentation, den Transfer und die Nutzung des Wissens stehen ebenso im Mittelpunkt wie die Gestaltung wissensorientierter Anreizsysteme.

Phase vier und fünf umfassen das Realisierungskonzept und die konkrete Umsetzung. Im Mittelpunkt stehen die Ableitung von Maßnahmen, das Maßnahmencontrolling und die Ableitung von Strategien für die Umsetzung nicht nur im Pilotprojekt, sondern unternehmensweit.

Einführungsphasen des Wissensmanagements

Abb. 2: Einführungsphasen des Wissensmanagements

Ergebnisse / Potenziale

Mit der Einführung eines Wissensmanagements können erhebliche Leistungssteigerungen, Kostensenkungen und Prozessverbesserungen erzielt werden. Weiterhin lassen sich Zeit- und Qualitätsvorteile umsetzen. Die folgenden Ergebnisse wurden in den vom TCW durchgeführten Projekten durch die Einführung eines Wissensmanagements erzielt:

Abb. 3: Potenziale durch die Einführung eines Wissensmanagements

Weiterführende Literatur zum Thema Wissensmanagement

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News zum Thema Wissensmanagement

Tools zum Thema Wissensmanagement

  • Kennzahlen-Cockpit
    Visualisierung geeigneter Kennzahlen für ein durchgängiges Controlling aller Bereiche zur langfristigen Erfolgssicherung
  • TCW-Potenzialmanager
    Umsetzung identifizierter Verbesserungspotenziale in allen Unternehmensbereichen effizient kontrollieren


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