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Kundenbefragungsergebnisse als Steuerungsinstrument für die Entwicklung
[24.11.2005]
Ressourcen in Entwicklungsabteilungen sind begrenzt. Es können
aufgrund der vorhandenen Kapazitäten nicht alle Ideen und Projekte
durchgeführt werden, insbesondere im zeitlichen Ablauf sind diese zu
priorisieren. In der Projektarbeit mit unseren Kunden hat sich gezeigt,
das eine detaillierte Kundenabefragung und ein konsequentes
Zielkostenmanagement, dass ja eigentlich zur Einhaltung der
Kostenvorgaben auf Modul- oder Produktebene eingesetzt wird, auch
Erkenntnisse darüber liefert, wie die Teilprojekte und damit auch die
Ressourcen innerhalb einer F&E-Abteilung einzusetzen sind. Die
positiven Effekte auf Produktebene wie Senkung der Herstellkosten und
Vermeidung von Overengineering wurden dabei natürlich ebenfalls genutzt.
Produktgestaltung ist ein zentrales Thema für jedes Unternehmen. Die
Fragestellung, welche Leistungen am Markt angeboten werden, welche
Funktionen in ein Produkt integriert werden sollen und mit welchen
Kosten und Technologien Kundenanforderungen und Innovationen realisiert
werden können stehen dabei im Vordergrund der Überlegungen. Das
Zielkostenmanagement ist eines der zentralen Steuerungsinstrumente um
diese Fragen zu beantworten. Über eine Nutzenerfassung, die anhand
einer Conjoint Analyse erfolgen kann, werden die Kundenanforderungen
ermittelt und gewichtet. Die erforderlichen Komponenten werden analog
dem Quality Function Deployment in einer Funktionen-Komponenten-Matrix
ermittelt um so die Kundenanforderungen in die „Sprache des Ingenieurs"
zu übersetzen. Die Kostenbetrachtung der Module, Komponenten und
Bauteile schließlich gibt Aufschluss darüber, ob die angestrebten oder
zu erwartenden Kosten in einem ausgewogenem Verhältnis zum
wahrgenommenen Kundennutzen steht, inwiefern einzelne Technologien und
Funktionen im Rahmen der Preisgestaltung realisierbar sind und in auf
welchem Kostenniveau die einzelnen Leistungen im Vergleich zum
Wettbewerber erbracht und angeboten werden. TCW-Fallbeispiele:TCW-Seminare:Weiterführende Literatur: - Wildemann,
H. (2005): Kundenwertorientierte Gestaltung von Leistungsangeboten –
Leitfaden zur Anwendung der Conjoint Analyse als Instrument zur
Produkt- und Dienstleistungsgestaltung, München 2006
- Wildemann,
H. (2006): Produktklinik – Leitfaden zur Steigerung der
Lerngeschwindigkeit und Produktkostensenkung, 11. Auflage, München, 2006
- Wildemann,
H. (2006): Produktordnungssysteme – Standardisierung und
Individualisierung des Produktprogramms durch intelligente
Plattformstrategien, 5. Auflage, München 2006
- Wildemann, H. (2004): Entwicklungstrends in der Automobil- und Zulieferindustrie, München 2004
- Wildemann, H. (1998): Produktklinik - Wertgestaltung von Produkten und Prozessen, TCW-Report, München, 1998
- Wildemann,
H. (2004): Der Kunde als Entwickler: Internetbasierte Conjoint Analyse
für Investitionsgüter, in: VDI-2 146 (2004), Nr. 3, S. 59 - 62
- Wildemann,
H. (2003): Wider die Modellvielfalt in der Automobilindustrie, in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 285, 08.12.2003, S. 18
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Literatur
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Produktordnungssysteme Leitfaden zur Standardisierung und Individualisierung des Produktprogramms durch intelligente Plattformstrategien  Leitfaden Produktordnungssysteme |
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Literatur
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Conjoint Analyse Leitfaden zur kundenwertorientierten Produktentwicklung mittels Conjoint Analysen  Leitfaden Conjoint Analyse |
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Management-Seminar
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Passendes Fallbeispiel
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