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Innovative Erfinder und intelligente Übersetzer
[29.10.2001]
Wertsteigerung im Unternehmen in einem attraktiven Ausmaß zu erreichen,
ist die Herausforderung, die nicht nur von großen, sondern zunehmend
von kleinen und mittelständischen Unternehmen als erfolgsentscheidend
angesehen wird.
Kunden bevorzugen zunehmend individuelle Problemlösungspakete, die
auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sein sollen. Diesen
Ansprüchen können Unternehmen nur dann gerecht werden, wenn sie es
verstehen, als intelligenter Übersetzer von Kundenwünschen,
Innovationen zu generieren. Diese sollten sich in leistungsstarken
Produkten oder Dienstleistungen widerspiegeln. Die Leistungspakete
müssen Bedürfnisse befriedigen, deren sich der Kunde möglicherweise
noch nicht bewusst ist. Der Walkman von Sony war ein Beispiel dafür.
Mit solchen einzigartigen Produkten und Dienstleistungen gelingt den
Unternehmen, über die Werttreiber „Wachstum", „Rendite", „Umsatz",
„Nettoumlaufvermögen" und „operative Margen" eine Wertsteigerung zu
realisieren, die über die durchschnittlichen Erwartungen hinausgeht.
Allerdings ist in diesem Transformationsprozess zu berücksichtigen,
dass Innovation auf Wissen aufbaut. Vorhandenes Wissen über Kunden,
über die Konkurrenzleistungen und das im Unternehmen in bereits
abgewickelten Projekten gesammelte kodifizierte Wissen in Verbindung
mit dem personenbezogenen Know-how als Erfahrungsschatz der Mitarbeiter
sind dabei zentrale Bausteine der Innovationen im Unternehmen. Die
Kunst des Managements besteht darin, die E-Technologien und ihre
Eigenschaften wie Schnelligkeit, Transparenz und das Realisieren eines
fast vollkommenen Marktes so zu nutzen, dass dieses personenbezogene
Wissen der eigenen Mitarbeiter oder von Partnerunternehmen in bezug auf
die Kundenwünsche so transparent wird, dass es in den
Entwicklungsprozess der Leistungspakete einfließen kann. Konzepte, die
diesen Wirkungszusammenhang unterstützen, sind Customer Relationship
Management, Supply Chain Management. Nicht zuletzt Call Center wichtig,
die Lob und Beschwerden der Kunden aufnehmen, diese zur Bearbeitung in
den Wertschöpfungsprozess einbringen und für die Kundenbindung sorgen. So stellen E-Technologien die Enabler schlechthin für eine wettbewerbsstarke Wertsteigerung dar.
Kundenwünsche werden schnell im gesamten Unternehmen und im
Unternehmensverbund transparent und über Internet mit Hilfe von
Customer Communities sogar die Mängel der personenbezogenen Leistung
eines Unternehmens der Konkurrenz offensichtlich gemacht. Es entsteht
ein weitgehend offener Wissensmarktplatz über
Preis-/Leistungsverhältnisse, über failure- und sucess-stories bis hin
zum Einsatz von Online-Auktionen. E-Technologien ermöglichen es
aber auch, alte vorhandene Produkte mit neuen Serviceleistungen zu
verknüpfen. E-Sixt ist nur ein Beispiel. Es entstehen neue
Geschäftsmodelle, bei denen Kommunikation und Wissensmanagement als
elementare Bausteine verstanden werden, und damit einhergehend
wissensbasierte Serviceleistungen, die sich durch Einzigartigkeit
auszeichnen und so wieder einen wesentlichen Betrag zur Wertsteigerung
des Unternehmens leisten. Weiterführende Literatur: nach oben
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Literatur
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E-Commerce Leitfaden zum Management der Wertschöpfungskette mittels E-Technologien  Leitfaden E-Commerce |
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