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Ressourceneffizienz durch Kundenverhalten

[21.11.2011]

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Ressourceneffizienz deutlich zu erhöhen und sich im wandelnden Wettbewerbsumfeld zu positionieren. Begründet ist diese Entwicklung, neben dem weltweiten Schwinden von Ressourcenreserven, den steigenden Rohstoffpreisen und dem politischen Druck, vor allem durch die Kunden. Sie verlangen Unternehmen, mit ihrer anwachsenden Nachfragemacht, ökologisch verantwortliches Handeln ab.

Der Trend zur Ressourceneffizienz

Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit sind zwei eng verwobene Themenkomplexe, die in der aktuellen Presse allgegenwertig sind. Nur noch die wenigsten Unternehmen können es sich leisten, sich dem Nachhaltigkeitstrend zu verschließen. Die weltweiten Ressourcenreserven werden stetig kleiner und der Konsum durch die Industrie- und Schwellenländer nimmt gleichzeitig ständig zu. Die deutlich werdende Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zeichnet sich in hohen Rohstoffkosten ab, die bis an den Konsumenten weitergegeben werden. Aber nicht nur die steigenden Faktor­kosten, sondern auch die zunehmende Verschmutzung der Umwelt und der voran­schreitende Klimawandel sensibilisieren Kunden für Ressourceneffizienz. Ein sich verstärkender Trend zeichnet sich ab, der von Unternehmen einen schonenden Umgang mit Ressourcen fordert. Der Absatzmarkt gibt sich dabei nicht nur mit oberflächlichem Green-Washing zufrieden, sondern verlangt von Unternehmen transparent nachvollziehbare Effizienzmaßnahmen. Unternehmen haben die Investions­kosten für Effizienzmaßnahmen und die Opportunitätskosten durch abwandernde Kunden mit den Mehreinahmen und den Ressourceneinsparungen abzuwägen. Übergeordnet gilt es Strategien zu entwickeln, wie sich Unternehmen in diesem wandelnden Markt optimal positionieren können. Alte Geschäftsmodelle sind zu überdenken und Hebel zu identifizieren, durch den Kunden ein maximaler Mehrwert geboten werden kann.

Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung

Ansatzpunkte zur Steigerung der Ressourceneffizienz befinden sich entlang der gesamten Wert­schöpfung. So ist es bereits im Einkauf möglich, Nachhaltigkeitsschnittstellen zu den Lieferanten einzuführen, die Herausforderung der Effizienzsteigerung auf die einzelnen Wertschöpfungspartner zu verteilen und eine Kontrolle der Ressourceneffizienz zu ermöglichen. Unternehmensintern beschränken sich die Ansatzpunkte nicht nur auf die Produktion sondern auch auf alle anderen Teilbereiche wie die Logistik, die IT oder die Entwicklung. In Hinblick auf eine hohe Kundenzufriedenheit ist dabei letztgenannter Bereich von besonderer Bedeutung, da der Kunde während des gesamten Lebenszyklus mit dem Produkt zu tun hat. Der Entwicklung obliegt es dabei, ressourcenschonende Materialien zu verwenden, ein einfaches Recycling zu beachten und für einen geringen Ressourcenverbrauch während der Nutzungsphase zu sorgen. Über einfach zu erhebende CO2-Emissionen lassen sich auch ressourcenschonende Maßnahmen in der Logistik gut vermarkten. Alleine 50% des weltweit verbrauchten Erdöls wird im Transportsektor benötigt. Hier sind große Potenziale zu heben. Auch sind Produktionssysteme und die Prozesssteuerungen an die neuen Herausforderungen anzupassen. Von energieintensiven Fertigungsmaschinen ist Abstand zu nehmen und Messsysteme zur Allokation besonders hoher Ressourcenverschwendung zu implementieren. Als einer der Hauptenergieverbraucher in Unternehmen ist auch die IT-Infrastruktur zu durchleuchten und ggf. auf energiesparende Thin-Client-Lösungen umzurüsten.

Zu empfehlen ist, die Vielfalt an Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz zentral zu steuern und zu überprüfen. Zwar ist es auch von hoher Bedeutung, dass sich die einzelnen Unternehmensbereiche selbstverantwortlich um Ressourceneinsparungen bemühen, jedoch kann nur durch eine zentrale Koordination der Kapazitäten ein Gesamtoptimum erreicht werden. Zudem ist nur eine zentrale Stelle in der Lage, die Erfolge bei der Ressourceneffizienz gebündelt zu erfassen und öffentlichkeitswirksam an die Kunden zu kommunizieren.

Erfolg durch Ressourceneffizienz

Durch zahlreiche Projekterfahrung verfügt das TCW über fundierte Methodiken, die das richtige Maß an Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz ermitteln und unternehmensspezifisch die best­möglichen Maßnahmen implementieren. Da viele Maßnahmen zur Effizienzsteigerung vorerst eine hohe Investition verlangen, bedarf es einer Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Methode des TCW berücksichtigt dabei nicht nur den direkten Rückfluss aus eingesparten Faktorkosten, sondern auch indirekte Effekte wie Mehrpreisfähigkeit oder Image-Wirkung. Ein bewährter Ansatz ist etwa die Conjoint-Analyse. Durch diese intelligente, interaktive und iterative Befragungsmethodik wird evaluiert, welche Aspekte für die Kunden tatsächlich kaufentscheiden sind und welchen Mehrpreis sie dafür zu bezahlen bereit sind. Daraus abgeleitet ist es möglich, Overengineering zu vermeiden und den Fokus der Ressourceneffizienz-Maßnahmen gezielt auf den Kundennutzen zu richten. Durch Erfassung aller Faktoren des Shared-Value kann durch das TCW eine umfassende Wirtschaftlichkeitsberechnung aufgestellt werden, die das subjektive Thema der Nachhaltigkeit ökonomisch erfasst. Investitionsentscheidung können dadurch objektiv getroffen und strategisch bedeutende Maßnahmen gezielt eingeleitet werden.

Beratungsprodukte zum Thema Ressourceneffizienz

Publikationen zum Thema Nachhaltigkeit und Logistik

 

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21. MMK
20. Münchner Management Kolloquium
Mehr unter:
www.management-kolloquium.de
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