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Wertsteigerung und die Strategien zur Realisierung
[30.04.2001]
"Price is what you pay, value is what you get" ist ein häufig
gebrauchtes Zitat, um den Wert einer Leistung oder eines Unternehmens
zu charakterisieren.
In der Vergangenheit wurden zur Erklärung des Wertes im wesentlichen drei Sichtweisen entwickelt:
- die marktorientierte Sicht,
- die ressourcenorientierte Sicht und
- die wertorientierte Sicht.
Der auf Porter zurückgehende Ansatz des "value to the customer" richtet den
Blick auf den wertvollen Kunden und die angebotene Problemlösung des
Unternehmens. Der von Prahalad/Hamel propagierte Ansatz
der Konzentration auf die Kernkompetenzen führte zur Fokussierung
der Unternehmen auf die Ressourcen, die ein Differenzierungspotential
im Markt versprechen. Die von Rappaport und anderen propagierte
Sicht empfiehlt, die Strategien auszuwählen, die zu einer Wertsteigerung
des Unternehmens für den Aktionär führen.
Allen Sichtweisen gemeinsam ist, dass sie als Faktoren zur Erhöhung des Unternehmenswertes
- Wachstum,
- Kompetenzen und
- Effizienz
anführen. Also alles Faktoren, die zum großen Teil nicht in der Bilanz und dem
Geschäftsbericht abgebildet werden. Erst eine Analyse der werttreibenden
Wirkungen dieser zum Teil "unsichtbaren" Faktoren in Bezug auf
- die Umsatzsteigerung,
- die Kostensenkung,
- das Nettoinvestitionserfordernis und
- die Dauer der Wertsteigerung
ermöglicht die Gestaltung von Handlungsanleitungen für wertsteigende Entscheidungen des Managements.
Dies setzt eine Differenzierung des Wertbegriffs in
- Kundenwert,
- Shareholder-Wert und
- Mitarbeiterwert
voraus, um den Unternehmenswert zu bestimmen.
Die Ermittlung des "Kunden-Werts" setzt bei der Analyse des Kundengewinns
und einem Verständnis der Möglichkeiten an, den Kundengewinn zu
beeinflussen. Fragen wie, wie beeinflusst unsere Produktkonzeption den
Kundengewinn und wie ist die Konstruktion und der Fertigungsablauf auf
die Haupttreiber des Kundengewinns auszurichten sind zu beantworten.
Erst der Einbezug des Kunden-Wertes über die Schritte
- den wertvollen Kunden entdecken,
- gemeinsam am Kundennutzen arbeiten,
- in Kundenerkenntnisse investieren und
- einzigartige Leistungen erbringen
ermöglicht eine win-win-Situation für Unternehmen und Kunden.
Mit dieser Sichtweise kommt zum Ausdruck, dass der Wert eines Unternehmens
durch den in der Zukunft zu erwartenden Mehrwert bestimmt wird. Damit
stellt sich die zentrale Frage: Welche Wertsteigerung wird das
Unternehmen in den kommenden Jahren erwirtschaften?
Der Shareholder-Value befasst sich vor allem damit, wie der frei verfügbare
Cash Flow zu berechnen oder wie die Kapitalkosten zu bestimmen seien.
Der Shareholder Value wird definiert nach derDiscounted Cash Flow
Methode durch
- Marktwert der Geschäftstätigkeit
- Marktwert börsenfähiger Wertpapiere
- Marktwert des Fremdkapitals.
Umstritten ist im Zusammenhang mit der Diskussion des Cash Flows, genauer dem Free
Cash Flow, die Forderung, dass strategische Investitionen vom Brutto Cash
Flow abgezogen werden, so dass nur der verbleibende Wert als entscheidend
angesehen wird. Die Befürworter des Shareholder Value Ansatzes zeigen
allerdings auf, dass jede Investition zukünftig wieder neue Cash Flows zu
generieren hat. Der Unternehmenswert kann nur dann erhöht werden, wenn
die diskontierten Cash Flows in der Summe die Investitionen übersteigen.
Zentral für die Berechnung des Unternehmenswertes ist so die Summe aller
diskontierten Free Cash Flows. Berechnet man über den Free Cash Flow den
Barwert und addiert den Restwert auf Basis der ewigen Rente zu, wird
der Unternehmenswert festgestellt. Bei den Investitionen ist
zu berücksichtigen, dass sowohl der Investitionsbedarf als auch
der Diskontsatz maßgeblichen Einfluss auf den Unternehmenswert
besitzen. Steigt der Diskontsatz, so führt dies zwangsläufig zu einer
Senkung des Unternehmenswertes. Diese amerikanische rein finanzielle
Sichtweise ist sicherlich für europäische Verhältnisse zu eng.
Entscheidend für die Berechnung des Unternehmenswertes ist die
Berücksichtigung des Leistungsvermögens, das Wissen der Mitarbeiter
sowie qualitative Werte.
Damit ergibt sich als Zielsetzung zur Unternehmenswertsteuerung:
- Zukunftsorientierung,
- Abbildung der relevanten Erfolgspotentiale,
- Zahlungs- und Netzwerkorientierung,
- Trennung von Produkt und immateriellen Werten und
- Objektivität und Wirtschaftlichkeit.
Um
diese Ziele zu erreichen, werden fünf Wertgeneratoren vorgeschlagen, wo
bezüglich Wertsteigerung eine Hebelwirkung erzielt werden kann: - Umsatzwachstum,
- Gewinnmarge,
- Investitionen als Anlage- und Nettoumlaufvermögen,
- Kapitalkosten und
- Ertragssteuern.
Als Handlungsanleitung ergibt sich dann, die Methoden einzusetzen und
Maßnahmen zu ergreifen, die als Resultierende den Shareholder
Value steigern.
Sowohl der Shareholder Value als auch der Kundenwert verkennen, dass der Mitarbeiter - der "Motor" aller Unternehmensaktivitäten,
- die Quelle neuer Ideen und Problemlösungen,
- der Träger von Innovationen und
- schwer ersetzbar
ist. Alle Versuche, durch eine Humanvermögensrechnung den ökonomischen Wert
zu ermitteln, sind fehlgeschlagen. Auch die pragmatische Vorgehensweise,
den Wert eines Mitarbeiters durch Division des Kaufpreises eines
Unternehmens durch Anzahl der Mitarbeiter zu ermitteln, ist mit großen
Unsicherheiten behaftet. Bei 18 Unternehmen liegt die Spannbreite
zwischen e 150.000 und 1,2 Mio. mit einem Mittelwert bei e 680.000.
In der Praxis konzentriert man sich darauf,
- durch Anreizsysteme,
- eine sichtbare Förderung der Mutigen,
- durch die Schaffung einer Organisationsform eines Unternehmens im Unternehmen und
- durch die Führung mit Vertrauen
die wertvollen Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und
ihre Innovationskraft zu nutzen. Hier setzen auch Programme zur Stärkung
der Unternehmenskultur durch Internalisierung von Werten, Normen
und Orientierungen an, um die Entscheidungen und Handlungen
aller Organisationsmitglieder zu beeinflussen.
Diese Überlegungen führen dazu, dass die Unternehmen ihre Erfolgspotentiale erkennen und die Turbulenzen, die aufgrund von neuen Technologien oder veränderten
Werthaltungen entstehen, als Chancenutzen. Die Unternehmen haben ihre
Unternehmensstrategie auf die Erreichung einer sprunghaften Steigerung des
Unternehmenswertes - und damit abweichend vom traditionellen graduellen,
stetigen und evolutionären Planungsparadigma -auszurichten. Im
Vordergrund steht das Wertsprung-Paradigma, das die Gefahren der
Schumpeterschen "konstruktiven Vernichtung" überwindet und Trendbrüche
als Chance nutzt. Ähnlich dem Lebenszyklusmodell des Unternehmens lassen
sich Phasen bedeutender Wertsteigerung, Konsolidierungsphasen und Phasen
der Wertvernichtung unterscheiden. Dabei sind Umsatz und Gewinn
allerdings nicht mehr die optimalen Steuerungsgrößen, sondern der
Marktwert. Als zentrale Fragen ergeben sich daraus:
- Wie kann der Unternehmenswert sprunghaft gesteigert werden?
- Wo liegen die tatsächlich bedeutenden Stellhebel für die Zukunftschancen und Nutzenpotentiale des Unternehmens?
- Welche
Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit der Markt -auch der
Kapitalmarkt - bereit ist, dem Unternehmen einen deutlichhöheren Wert
beizumessen?
Die Ausdifferenzierung der sprunghaften
Wertsteigerung und die der Handlungsparameter über die Wertbegriffe
schafft die Möglichkeit und gleichzeitig die Notwendigkeit, die in der
Bilanz kaum sichtbaren Faktoren wie Effizienz, Kompetenz und Wachstum in
ein Phasenschema zuordnen, um so eine zeitliche Abfolge zu ermöglichen,
die einenachhaltige und extreme Wertsteigerung finanzierbar macht:
1. Steigerung der Cash-Flow-Marge
Diese Phase beginnt mit einer Fokussierung der Kernkompetenzen, einem
Kostensenkungs- und Preisdifferenzierungsprogramm. Hierfür wurden in der
Vergangenheit Konzepte wie die Gemeinkostenwertanalyse, Make
orBuy-Konzepte oder Programmselektionskonzepte entwickelt.
2. Erhöhung der Kapitalproduktivität
In dieser Phase muss sich ein Unternehmen das Recht auf Wachstum durch
Vorrats- und Forderungsmanagement, Auslastung des Anlagevermögens,
Outsourcing nicht strategisch wichtiger Unternehmensbereiche oder durch
ein geschicktes Financial Engineering erarbeiten.
3. Profitables Wachstum
Kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum ist die Grundlage für gute
Zukunftsperspektiven und den Zugang zu attraktiven Märkten. Wenn ein
Unternehmen dem Wachstum nicht gewachsen ist, schlagen positive Effekte
schnell in negative um. Folglich müssen die Entscheidungsträger nicht
nur mögliche Wachstumsalternativen bewerten und auswählen, sondern auch
die internen Voraussetzungen wie die Qualifikation der Mitarbeiter, die
Ausrichtung des Managements und die Infrastruktur dafür schaffen.
Wertsteigerungsmanagement mit verhaltenssteuernden und entscheidungsbeeinflussenden Wirkungen
greift auf bewährte betriebswirtschaftliche Erkenntnisse zurück und
verknüpft traditionelle Werttreiber mit denen, die sich durch die
Ausweitung des ShareholderValue auf den Stakeholder Value ergeben. Der
geschaffene ShareholderValue, der auf den Bewertungskomponenten
betrieblicher Cash-flow, Diskontsatz und Fremdkapital resultiert, lässt
sich über Werttreiberbeeinflussen. So beeinflussen strategische
Werttreiber wie Wachstum, Risiko und Rendite über die finanziellen
Werttreiber wie Umsatz, Nettoumlaufvermögen, operative Marge,
Anlagevermögen, Steuerzahlungen und Kapitalkosten den Shareholder Value.
Auf der betrieblichen Ebenestehen vor allem die Werttreiber im
Vordergrund, die über die gesamte Wertschöpfung hinweg integriert
werden. Dies sind die Produktivität, Ein- und Verkaufskonditionen,
Standortentscheidungen, aber auch die Investitionsplanung,
Produktentwicklung sowie der Produkt-Mix.
Am Beispiel von Amazon.com lässt sich sehr deutlich einwesentlicher Werttreiber
festmachen, der über das Umsatzwachstum den betrieblichen Cash Flow und
damit den Shareholder Value enorm beeinflusst. Amazon.com wies 1998 einen
Verlust von 74 Millionen Dollaraus, der 1999 auf 390 Millionen Dollar
stieg, während sich der Umsatz des weltgrößten Online-Einzelhändlers
1999 um 169 Prozent auf 1,64Milliarden Dollar erhöht hat. Dieses
Verhältnis von Umsatz und Gewinnrespektive Verlust führt das
Unternehmen weitgehend auf die Intensivierung des Marketing, der
Kundenwerbung, kurz: der Marken- und der Kommunikationspolitik zurück.
Letztendlich lässt sich durch die Investition nicht in Kapital- und
Anlagevermögen, sondern in die "@awareness" und in immaterielles
Vermögen ein immenses Marktkapitalerzielen. Zur Steigerung des Umsatzes
liegt der Kapitalbedarf nichtüberwiegend im Anlagevermögen, sondern in
der Investition in Mitarbeiter, die den Markterfolg und damit die
Wertsteigerung des Unternehmens beeinflussen.
Die Struktur und das Fähigkeitsprofil des Personals im Unternehmen wandelt sich. Die
kreativen Ideen, neue Leistungsprofile anzubieten und das Know-how des
Unternehmens in innovativen Kundennutzen zu transferieren, entwickelt
der Erfinder und der Unternehmer im Unternehmen, der letztendlich auch
das Kapital des Unternehmens in Händen hat. Wissensgenerierung und die
mit der Entstehung von Ideen verbundenen Anreizsysteme gewinnen damit
einen erheblichen Stellenwert. Die Kernkompetenz wird hier nicht mehr
die Produkttechnologie sein, die weltweit weitgehend zur Verfügung
steht, sondern vielmehr die Kompetenz, unterschiedliche Fähigkeiten und
Wissen zu bündeln, um das "kreative Chaos" zu erzeugen, und andererseits
die Kompetenz, eine Marke für immaterielle Güter zu bilden.
Diese Perspektive wirft die Frage auf, wie die Wertsteigerung
systematisch und methodisch identifiziert werden kann. Der Vorschlag,
einen ValueAdded per Person zu berechnen, ist um das
erfolgversprechende Tool der Value-Map zu ergänzen, die die
Positionierung der eigenen Werttreiberfelder zulässt. Wissen und
Mitarbeiter werden auch durch Erwerb von Unternehmen hinzugefügt. Durch
die Subtraktion des Ressourcenaufwandes für den Erwerb und die Addition
der Synergieeffekte sowie der wertorientierten Optimierung der
Kapitalstruktur, die durchein Financial Engineering sichergestellt
wird, gelangt man zu einem kombinierten Unternehmenswert, der die
Attraktivität des Geschäftes "Übernahme" offensichtlich macht. Der Weg
über die Value-Map hat den Vorteil, einer nachträglichen
Wertregeneration aus dem Weg gehen zu können. Die Wertregeneration als
Sanierungsplan wird erst notwendig, wenn Unternehmen die Chancen und
Risiken der neuen Spielregeln der Performance-Messung nicht wahrgenommen
haben.
Als wesentliche Wertsteigerungsstrategien werden angesehen:
1. Interne Wertsteigerung durch Konzentration auf Kernkompetenzen und Netzwerkbildung.
Die Fähigkeiten der Mitarbeiter und die strategische Ausrichtung des
Managements sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren, um aus eigener
Kraft eine Wertsteigerung zu erreichen. Ein konsequentes Outsourcing
nicht kerngeschäftsrelevanter Bereiche, die Bildung von Netzwerken mit
einem Schwerpunkt, für den Kunden einen Mehrwert durch additive
Leistungen und Verbundleistungen zu erlangen, sind die dazu notwendigen
Fähigkeiten.
2. Wertsteigerung und Wachstum durch Internationalisierung aus eigener Kraft.
Für die Internationalisierung aus eigner Kraft sind die Kenntnis der
Marktbesonderheiten, insbesondere in den Märkten der Triade Europa,
Nordamerika und Ferner Osten sowie persönliche Kontakte vor Ort als
Erfolgsfaktor anzusehen. Die dafür im Unternehmen notwendigen Faktoren
sind Infrastruktur und personelle Ressourcen in Management- und
Mitarbeiterkenntnissen.
3. Wertsteigerung durch Akquisition, Kooperation und Fusion.
Für eine externe Wertsteigerung durch Akquisition gelten als Erfolgsfaktoren
die richtige Auswahl des Kaufobjektes und schnelle Entscheidungen über
Führungs- und Personalbesetzungen des übernommenen Unternehmens. Aber
auch die Wahl sinnvoller Integrationsstrategien ist mit ausschlaggebend
für die Schöpfung von Synergiepotentialen und nationale oder
internationale Markterweiterung. Die Qualität der Wachstumsstrategien
durch Kooperation oder Fusion lässt sich an den Marktvorteilen gegenüber
den Wettbewerbern messen. Um diese zu erreichen, ist die Partnerwahl und
eine klare Definition der Spielregeln innerhalb einer Fusion oder
Kooperation wesentlich.
4. Wachstum durch die Entwicklung von "Business Opportunities" mit Hilfe von Innovationen und neuen Technologien.
Um nachhaltig profitabel zu wachsen, müssen Unternehmen sich selbst neu
definieren. Dies setzt eine Neupositionierung im Markt ebenso voraus,
wie eine ständige Erneuerung des angebotenen Leistungsbündels im Markt
durch Innovationen oder die Erarbeitung von Opportunities. Hierzu ist
intern aber auch extern Know-how aufzubauen. Strategische Entscheidungen
über die Form der Integration solcher Neuerungen in den
Unternehmensalltag sind ebenfalls von großer Bedeutung.
Verbindet man diese Strategien der Wertsteigerung mit den volkswirtschaftlichen
Auswirkungen durch Unternehmenswertsteigerung, so wird deutlich, dass die
Steigerung des Unternehmenswertes nicht isoliert für einzelne
Unternehmen zu betrachten ist. Ein steigender Unternehmenswert hat
direkten Einfluss auf die Größen Produktivität, Innovation und
Beschäftigung. Über die Verbesserung der
internationalen Wettbewerbsfähigkeit sowie durch den Einfluss auf die
Beschäftigung ist die Steigerung des Unternehmenswertes von
makroökonomischer Bedeutung.
Die Steigerung der Produktivität
senkt über effiziente Prozesse die Preise der betroffenen Güter und
schafft somit auf der Konsumentenseite alternative
Verwendungsmöglichkeiten des verfügbaren Einkommens. Darüber hinaus ist
eine Senkung des Preisniveaus durch gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit
gekennzeichnet und ermöglicht den Unternehmen eine Erhöhung des
Absatzes. Die alternative Verwendung des verfügbaren Einkommens fördert
wiederum die Absatzchancen anderer Wirtschaftszweige. Die Nutzung von
Innovationen ermöglicht die Erschließung neuer Märkte und einen
Technologiewechsel in bestehenden Märkten und ist treibender Faktor des
Wirtschaftswachstums. Die Auswirkung auf die Beschäftigung ist deutlich
differenziert zuanalysieren. So führt die Produktivitätssteigerung zu
positiven Impulse auf dem Arbeitsmarkt, sobald die Steigerung der
Ausbringungsmenge die Produktivitätssteigerung überkompensiert. Weitere
Einflussfaktoren sind die demographische Entwicklung des
Arbeitskräftepotentials sowie die Auswirkungen der Staatswirtschaft auf
den Arbeitsmarkt. Eine Steigerung der Beschäftigungsleistung in der
Marktwirtschaft ist aber im Wesentlichen auf die private Wirtschaft
zurückzuführen.
Die Unternehmenswertsteigerung steht aber auch
in direktem Zusammenhang zum wirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen
Umfeld. Ist das wirtschaftliche Umfeld vor allem durch konkurrierende
Unternehmen sowie die kurzfristigen Wechselkurse geprägt, haben
die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen Einfluss auf die
langfristige Entwicklung. In der langfristigen Betrachtung gelten nicht
die kurzfristigen Wechselkurse, sondern die Kaufkraftparitäten.
Diese spiegeln die Effizienz und Wirtschaftskraft einer
Volkswirtschaft wider. Das derzeitige Wirtschaftswachstum steht in
Europa vor alle munter dem Euro:Dollar-Verhältnis. Die langfristige
Betrachtung der Kaufkraftparitäten zeigt Defizite hinsichtlich der
Produktivität auf, die in Europa noch durch ein höheres Preisniveau
kompensiert werden. Hier zeigen sich in Europa derzeit Barrieren in Form
von
- ungünstiger fiskalischer Umgebung,
- sektorspezifischen Produktmarktregulierungen,
- Kapitalmarktregulierungen sowie
- Arbeitsmarktregulierungen.
Unter Berücksichtigung der Bedeutung der privaten Wirtschaft für die
Entwicklung der Beschäftigung zeigen sich hier Verbesserungspotentiale
vor allem durch eine Deregulierung, die zu mehr Wettbewerb führen
sollte. Aus mikroökonomischer Sicht bedeuten Regulierungen immer eine
Einschränkung der freien Allokation der Ressourcen und sind, soweit
verordnet, meist nicht allokationsoptimal. Regulierungen verhindern
ebenfalls die Anpassung und Restrukturierung von Branchen. Insofern
wirken Regulierungen aus Sicht der makroökonomischen Perspektive des
Unternehmenswertes langfristig eher negativ.
Als Fazit lässt sich
die Steigerung des Unternehmenswertes als wesentlicher Faktor der
Weiterentwicklung der Volkswirtschaften erkennen. Dabei sind die
Wechselwirkungen durch die Steigerung der Unternehmenswerte privater
Unternehmen auf die gesamter Volkswirtschaft von deutlich größerer
Bedeutung als für das einzelne Unternehmen. Somit liegt die Aufgabe des
Staates in der Bereitstellung der Rahmenbedingungen, um über die
Steigerung des Unternehmenswertes das langfristige Wachstum der
Wirtschaft über alle Wirtschaftszweige hinwegsicher zustellen.
Welche erfolgversprechende Handlungsempfehlungen lassen sich ableiten?
Wertsteigerung nicht in inkrementellen, sondern in Wertsprüngen zu erreichen, das
bedingt, die Auslöser auf strategischer, prozessualer und
psychologischer Ebene zu identifizieren. Zu den strategischen Auslösern
gehören:
- Verträge,
- Finanzrunden,
- Markt und
- Identifikation neuer Nutzenpotentiale.
Die prozessuale Ebene ist gekennzeichnet durch Faktoren wie: - Identifikation der Engpaßfaktoren,
- Bewertung der Engpaßfaktoren,
- Setzen von Prioritäten und
- Strategisches Optionenmanagement zur Erhöhung der Volatilität.
Auf psychologischer Ebene ist zu beachten:
- Jeder Wertsprung erfordert die Vernichtung eines vorherigen Systems,
- die Fähigkeit zum Verlernen und zum neu Lernen sowie eine
- konstruktive Destruktion.
Die Erfolgsfaktoren sind im Lebenszyklus des Unternehmens - Setup, Start
up, Scale-up und Grown-up - zu identifizieren und mit den Werttreibern
des Geschäftes zu verknüpfen. So ist festzustellen, dass die
Erfolgsfaktoren wie Forschung, Technologietransfer,
Kapital, Infrastruktur und Arbeitskräfte tendenziell von der Branche und
der Phase, in der sich das Unternehmen befindet, abhängig sind. Am
Beispiel der Biotechnologie lässt sich festhalten, dass während in der
Setup-Phase die Forschung die zentrale Rolle spielt, in der Start
up-Phase der Technologietransfer und die Infrastruktur als
Erfolgsfaktoren angesehen werden. In der Phase des Wachstums wird sich
hingegen der Schwerpunkt der Erfolgsfaktoren auf die Kapitalseite und
die Arbeitskräfte verlegen. Arbeitskräfte und Infrastruktur werden auch
der Fokus in der Grown-up-Phase sein. Entsprechend dieser groben
Einteilung lässt sich die Charakterisierung der Phasen anhand
Bilanzsumme, Umsatz, Finanzierung, Arbeitsplätze oder Flächenbedarf
detaillieren.
Die daraus ableitbaren Handlungsempfehlungen lassen sich auf vier Erfolgsmuster zurückführen.
1. Erfolgsmuster: Zukunftsbezogenheit - Unternehmerische Leistung ausbauen.
Der langfristig erzielbare Free Cash Flow soll eine dem Risikokapital
entsprechende Verzinsung der effektiven Eigenmittelermöglichen. Dies
lässt sich allerdings am erfolgreichsten realisieren, wenn die
Kernkompetenzen des Unternehmens strategisch gezielt eingesetzt und vor
allem für den Ausbau der unternehmerischen Leistungen genutzt werden.
Diese unternehmerische Leistung sollte dann aufgrund des mit ihr
erzielbaren Wertsprungs nicht nur extreme Wertsteigerungen zulassen,
sondern auch risikoreiche Situationen über Konsolidierungsprozesse oder
gar Wertvernichtungsphasen überstehen helfen. Entscheidend ist dabei,
die zukünftigen Nutzenpotentiale zuidentifizieren und mit ihrer Hilfe
die unternehmerische Leistung zu gestalten.
2. Erfolgsmuster: Dynamik - Zyklen unternehmensexterner und interner Art berücksichtigen.
Die Nutzenpotentiale zu erschließen, erfordert aber auch, die Zyklen der
Marktpotentiale zu beobachten. Aus der Vergangenheit heraus Aktivitäten
des Unternehmens und des Konkurrentenumfeldes zuanalysieren, ist ein
Punkt, aber viel entscheidender ist die Frage, welche Konsequenzen und
welches Lernpotential kann das Unternehmen aus seinen Erfahrungen und
denen des Umfeldes ableiten? Inwiefern sind Zyklen für Nutzenpotentiale
mit Kreativität und dem Verständnis von Hintergründen zum
Wirtschaftsleben - auch in Bezug auf die volkswirtschaftliche Situation
- prognostizierbar? Lassen sich Chancen und Risiken der dynamischen
Entwicklung von Nutzenpotentialen ableiten?
3. Erfolgsmuster: Nutzenpotentiale - Mit herkömmlichen starken Denkmustern brechen.
Nutzenpotential zu erschließen, heißt, die bisherige Weltprogressiv in Frage zu stellen und neben Bilanzpotential auch externes Humanpotential oder
Imagepotential und Brand Value unvoreingenommen, flexibel und nachhaltig
zu erschließen. Damit wird deutlich, dass das Nutzenpotential klar über
den Produkt- und Marktbereich hinausgeht. Know-how, Fähigkeiten, Wissen
der Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden sind Ressourcen, die essentielle
Bestandteile erfolgreicher Unternehmen sind und oftmals Überlegungen
notwendig machen, die abweichend von den meist stark gefestigten
Denkstrukturen und -mustern ablaufen müssen.
4. Erfolgsmuster: Methodisches Rüstzeug - Kreativität freisetzen und rein produktbezogene Aktivitäten überwinden.
Nutzenpotentiale zu erschließen, erfordert nicht nur, "anders" zu denken oder bereit zu
sein, sich mit "anderen" Überlegungen auseinanderzusetzen, sondern heißt
auch, mit dem traditionellen Planungsparadigma graduelle Steigerung von
Umsatz und Gewinn zu brechen. Als fördernde Maßnahmen gilt es,
- die
zunehmende Markt- und Organisationsreife mit
wertsteigerndem Methodeneinsatz zu bekämpfen, dabei Kreativität
freizusetzen und reinproduktbezogene Aktivitäten zu überwinden;
- methodisches
Rüstzeug in unkonventioneller Kombination anzuwenden, vor allem auch aus
anderen Bereichen, die nicht in erster Linie zum Unternehmen in
Konkurrenz stehen;
- Leadership Management aufzubauen, so dass
Restrukturierung und Kulturaufbau keine Gegenpole darstellen, sondern
eine komplementäre Ergänzung von parallel ablaufenden Strategien
darstellen;
- Partnerschaften und Konkurrenz als Coopetition
auszuleben und Nutzenpotentiale auch durch Transparenz in Strukturen und
Informationen zu erkennen, wie es im Supply Chain Management der Fall
ist, und
- ein Customer und Investor Relationship Management
nicht nur proforma aufbauen, sondern Ressourcen zu investieren und
Nutzenpotentiale daraus abzuleiten.
Vor diesem Hintergrund von Erfolgsmustern lassen sich Handlungsempfehlungen für erfolgreiche Zusammenschlüsse von
Unternehmen ableiten, die sich hauptsächlich auf
die Post-Akquisitions-Phase und auf ein
zeitorientiertes Integrationsmanagement konzentrieren. Um die
Synergieeffekte, aufbauend auf dem Wertkettenprinzip wie totale
Synergie, Stärkung, Transfer oder Zusatz, zu realisieren, sind
verschiedene Schritte erforderlich:
- Konsolidierung und Redesign von parallelen Geschäftsprozessen mit den Methoden der Prozessklinik,
- Neudefinition der innerbetrieblichen Schnittstellen mittels Schnittstellenanalysen und Mitarbeiter-/Führungskräfte-Audits,
- Restrukturierung von Produktprogrammen mit der Methode der Produktklinik,
- Realisierung des Corporate Identity,
- Konsolidierung von Einkaufsaktivitäten unter Einführung von Advanced Purchasing und
- die Implementierung eines effizienten und effektiven Integrationsmanagements.
Aus den vier Erfolgsmustern lassen sich auch Handlungsempfehlungen zur wertsteigernden Steuerung des
Unternehmens mit Hilfe des Wachstumsportfolios ableiten. Die Steigerung
des Shareholder Value ist eines von mehreren Kriterien, die zukünftig
die Erfolgsmessung des Unternehmens bestimmen werden. Um den Shareholder
Value zu steigern, können Unternehmen die gewinnorientierte Strategie
der Kostenreduzierung verfolgen. Unternehmen, die eine derartige reine
Profitorientierung zum Ziel haben, bewegen sich meist innerhalb
bestehender Grenzen und stehen neuen Ideen zurückhaltend gegenüber.
Anderseits können Unternehmen ihr Wachstum in den Vordergrund ihrer
Handlungen stellen. Hierbei wird Wachstum fast um jeden Preis verfolgt.
Um jedoch werttreibendes Wachstum erzielen zu können, müssen Unternehmen
sowohl die Wertsteigerung als auch das Umsatzwachstum des Unternehmens
vorantreiben. Beide Strategien müssen zur Steigerung des Shareholder
Value miteinander verbunden werden, damit werttreibendes Wachstum
gewährleistet werden kann.
Zur Identifikation der zur Zeit
verfolgten Strategie eines Unternehmens und für die Ableitung der
wertsteigernden Handlungsempfehlungen bietet sich das Wachstumsportfolio
an. Darin wird die Position eines Unternehmens anhand der Größen
Umsatzwachstum und Wertwachstum im Verhältnis zum Branchendurchschnitt
ermittelt.
Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wert-
aberunterdurchschnittlichem Umsatzwachstum, erzeugen
kurzfristigbeträchtlichen Shareholder Value und werden in der Literatur
als ProfitSeeker bezeichnet. Sie befinden sich rechts unten im
Portfolio und sind im Wesentlichen durch die fehlende Bereitschaft, alte
Grenzen zu überschreiten oder neue Richtungen einzuschlagen,
charakterisiert. Kostenoptimierung und Gewinnausrichtung stehen hier im
Vordergrund.
Unternehmen mit unterdurchschnittlichem
Wertwachstumsratenaber überdurchschnittlichem Umsatzwachstum (Simple
Grower) nehmen jede Gelegenheit wahr, die Größe des Unternehmens zu
erhöhen. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob diese Maßnahme mit der
derzeitigen Unternehmensstrategie einhergeht oder nicht. Da sich jedoch
die erwarteten Gewinne nicht einstellen, wächst der Shareholder Value
nur unterdurchschnittlich.
Die Underperformer sind sowohl im
Hinblick auf Umsatzwachstum als auch auf die Entwicklung des Shareholder
Value unterdurchschnittlich. Weder Gewinn- noch
Wachstumsorientierung herrschen vor.
Das richtige Maß zu finden,
um sowohl das Profitstreben als auch die Wachstumsaktivitäten dauerhaft
in einer gesunden Balance zuhalten, obliegt den werttreibenden
Unternehmen. Sie kombinieren Profitabilität mit Umsatzwachstum und
agieren angepasst an die jeweilige Situation. Aus dieser Positionierung
im Portfolio lassen sich folgende Handlungsempfehlungen für
wertsteigen des Wachstum ableiten.
Für das Wachstum suchende Unternehmen (Profit Seeker): Wachstumsorientierung durch
- Einführen einer klaren, quantifizierbaren Vision mit Fokus auf Wachstum,
- Kreieren einer entschiedenen Wachstums- und Unternehmenskultur,
- Einführen einer wachstumsfördernden Organisationsstruktur,
- Selektive Akquisitionen zur Steigerung des Marktanteils und der geographischen Expansion sowie
- Erneuerung der Kundenbeziehungen.
Für das linear wachsende Unternehmen (Simple Grower): Wertausrichtung durch - Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zu den Kapitalgebern,
- Portfoliobereinigung (Wertvernichter ausstoßen) und Neudefinition des Kerngeschäftes sowie
- Ausrichten der Mess- und Anreizsysteme an der Wertschöpfung sowie Ausschöpfen der Potentiale zur Effizienzsteigerung
Für das Unternehmen, das Basisarbeit noch zu erledigen hat (Underperformer): Restrukturierung. - Einführen einer klaren, quantifizierbaren Vision mit Fokus auf profitablem Wachstum,
- eindeutige strategische Ausrichtung zur Vermeidung von Abwegen und Refokussierung auf das Kerngeschäft, Portfoliobereinigung,
- Ausrichtung
der Ressourcen, Prozesse und Systeme an den Erfordernissen der
Restrukturierung; Neugestaltung der Wertschöpfungskette und
- Aufbau eines wachstumsorientierten Führungsteams; dabei Nutzung der Motivation neuer Mitarbeiter zur Förderung des Wachstums.
Für das Unternehmen mit extremem Wachstum (Value Builder): Verbleib in der Wachstumsspirale. - Kontinuierliche Neuausrichtung der Unternehmenskultur,
- konstante Steigerung der Reichweite (strategische Ausrichtung),
- ständige Neudefinierung der Wertschöpfungskette,
- flexiblere Gestaltung der Organisation und
- Ausbauen der Wettbewerbsvorteile, verbunden mit eindringlicher Pflege der Kundenbeziehung und Beachten neuer Kundenbedürfnisse.
Fazit: Leitlinien zur Wertsteigerung - Wertsteigerung
ist als Prozess zu verstehen, der an der Identifikation der Werttreiber
ansetzt und diese aufgrund ihrer Nutzenpotentiale durch gezielten
Einsatz des methodischen Rüstzeugs in das Geschäft integriert.
- Wenn
Unternehmer und das Top-Management bei ihren Entscheidungen das Ziel der
Erhaltung und Erhöhung des tatsächlichen Unternehmenswertes verfolgen,
tragen sie dazu bei, den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu
sichern, und verhindern dadurch, dass durcheine kurzsichtige Politik der
kurzfristigen Gewinnmaximierung wertvolle Ressourcen zerstört werden.
- Investor
Relationship Management, wertorientierte Anreizsysteme für das
Management, Publizität und Awareness sind entscheidende Faktoren der
Wertsteigerung, die auch zu einer Weiterentwicklung des methodischen
Rüstzeugs bis hin zu Unternehmenswertveränderungsrechnungen und
Werttransformationsmethoden in ein geschlossenes System führen wird.
- Studien
und Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis zeigen, dass Werttreiber auch
im Zusammenhang mit der Lebensphase eines Unternehmens und
branchenbezogenen Erfolgsfaktoren zu sehen sind, wenn es
gilt, Handlungsempfehlungen abzuleiten.
- Innovationsexzellenz und
die Forcierung des Wissens- und Technologietransfers sowie das Brechen
mit historisch gewachsenen Denkmustern eröffnet wertsteigernde
Perspektiven, die strategisch wie operativ umsetzbar sind.
Literaturverzeichnis - Wildemann, H.. (2001) Value Creation – Ein Programm zur Wertsteigerung von Unternehmen, TCW-Report, München 2001.
- Wildemann, H.: (2001) Unternehmenswertsteigerung: Leitfaden zur methodengestützten Wertsteigerung im Unternehmen, München 2001.
- Wildemann, H.: (2001) Wertsteigerung von Unternehmen – Mit welchen Methoden, München 2001.
- Wildemann, H.: (2000) Kernkompetenzen: Kernkompetenzen und E-Technologien managen, München 2000.
- Wildemann,
H.: (2001) Advanced Purchasing, Leitfaden zur Einbindung der
Beschaffungsmärkte in den Produktentwicklungsprozess, München 2001.
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Literatur
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Kernkompetenzen und E-Technologien managen Tagungsband des Münchner Management Kolloquiums 2000  Buch Kernkompetenzen |
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Literatur
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Wertsteigerung von Unternehmen. Mit welchen Methoden? Tagungsband des Münchner Management Kolloquiums 2001  Buch Wertsteigerung |
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