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Prozesskostenanalyse zum Verfahrensvergleich für Additive Manufacturing

Rückläufige Produktivität im Vergleich zum Wettbewerb, geringere Margen und abnehmende Umsätze sind Zeichen dafür, dass ein Unternehmen mit seinen bestehenden Produkten im bekannten Markt eher in eine Sackgasse läuft als einer Zukunftsvision zu folgen. Für große genauso wie für kleine Unternehmen bieten Technologieinnovationen und Geschäftsfeldentwicklungen einen vielversprechenden Weg. Digitale Technologien wie intelligente Algorithmen können ebenso der Nukleus für ein neues Geschäft sein wie Additive Manufacturing. Sollen die oft gepriesenen Vorteile der additiven Fertigung gewinnbringend umgesetzt und Geschwindigkeitsvorteile genutzt werden, ist die gesamte Prozesskette der Bauteilfertigung zu betrachten.

Herausforderung

Neue Fertigungsverfahren bieten neue Möglichkeiten, Wertschöpfung für einen Kunden mit einem besonderen Angebot zu verbinden. Die additive Fertigung zeichnet sich besonders durch die Notwendigkeit der Realisierung eines zusätzlichen Kundennutzens aus, um eine Mehrpreisfähigkeit und Umsatzsteigerungen zu erreichen. Aufgrund des vollkommen neuen Produkterstellungsprozesses der additiven Fertigung, welcher die direkte Produktion aber genauso auch die Organisation der Bestellungsabwicklung, Produktvorbereitung und Produktion umfasst, ist ein direkter Vergleich konventioneller und additiver Fertigung kaum möglich.

Aus der Erfahrung von TCW aus vergangenen Beratungsprojekten werden die möglichen Vorteile der additiven Fertigung für potenzielle Kunden oft nicht systematisch analysiert und in Verbindung mit den resultierenden Gesamtkosten gesetzt. Einflussfaktoren, wie die als sehr hoch wahrgenommenen Pulverkosten für die additive Fertigung, können bei einzelnen Applikationen mit unter 10% und einer Halbierung der Pulverkosten entsprechend mit nur 5% in den Gesamtkosten ins Gewicht fallen.

Video: Additive Manufacturing mit TCW: Ganzheitliche Geschäftsmodellentwicklung und Implementierung

Das TCW Konzept und Vorgehensweise

Für die Prozesskostenanalyse hat TCW einen systematischen Ansatz entwickelt, der auf einer Erarbeitung der Alleinstellungsmerkmale eines Unternehmens und dessen Bereitschaft für den Einsatz der additiven Fertigung fußt. Hierbei werden Anknüpfungspunkte zu bestehenden Kunden sowie mögliche Kannibalisierungseffekte erfasst. Ebenso findet eine Analyse der vorhandenen Wertschöpfungskette und der zur Verfügung stehenden Kompetenzen statt. Durch eine Bewertung der existierenden Fertigungsabläufe wird festgestellt, ob alle für die additive Fertigung notwendigen Wertschöpfungsschritte im Unternehmen abgebildet werden können und welchen Einfluss die Bearbeitung auf die Gesamtkosten und -durchlaufzeit hat.

Den zentralen Schritt der Prozesskostenanalyse für die additive Fertigung stellt die Ermittlung von Referenzwerten für die Prozesskostenanalyse sowie die Quantifizierung möglicher Kundenmehrwerte dar. Hierdurch lässt sich der Mehrpreis abschätzen, der durch die additive Fertigung gegenüber dem konventionellen Produktangebot erreichbar ist. Durch die Prozesskostenanalyse und den direkten Vergleich mit der konventionellen Fertigung kann vermieden werden, dass die Vorteile der additiven Fertigung überschätzt werden.

Durch die Kombination aus zusätzlichem Fertigungsaufwand und erzieltem Kundenmehrwert kann der höchste Grenznutzen und somit das beste Verhältnis aus Verkaufspreis und Fertigungsaufwand erreicht werden. In den Projekten von TCW ergab sich aus dieser Detailbewertung für zahlreiche Applikationen ein hohes Potenzial, obwohl diese auf den ersten Blick als unwirtschaftlich eingestuft worden waren.

Ergebnisse / Potenziale

Das Ergebnis der Prozesskostenanalyse stellt eine übersichtliche Bewertung möglicher Applikationen dar. Neben der Kosten- und Nutzenanalyse werden Faktoren wie die technische Machbarkeit oder die Möglichkeit des Kundenzugangs bewertet.

„Ausgehend von der Analyse können wir unser Wertversprechen gegenüber dem Kunden erfolgreich positionieren und den Geschäftserfolg der additiven Fertigungseinheit sichern.“

Neben der Bewertung von Applikationsmöglichkeiten für die additive Fertigung erzeugt die Prozesskostenanalyse Transparenz über die internen Abläufe. Häufig sind Mitarbeitern die intern entstehenden Aufwände und Umsetzungshürden nicht ausreichend bewusst, um eine Abschätzung der Möglichkeiten aus gesamtheitlicher Unternehmenssicht akkurat zu tätigen.

Der gemeinsame Aufbau und die Durchführung der Prozesskostenanalyse befähigt Ihre Mitarbeiter zur selbstständigen Bewertung zukünftig in Frage kommender Applikationen und sichert somit nachhaltig Umsatzsteigerungen im Bereich der additiven Fertigung.

„Gibt es in Ihrer Organisation Ideen zur Entwicklung eines neuen Geschäftsfeldes? Planen Sie eine neue Strategie zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit oder für weiteres Wachstum?“

Profitieren auch Sie von unserer Erfahrung!

Weiterführende Literatur zum Thema Prozesskostenanalyse zum Verfahrensvergleich für Additive Manufacturing



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