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Neue Geschäftsmodelle durch Industrie 4.0

Ein wesentlicher Schlüssel zur nachhaltigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ist die Fähigkeit, den digitalen Wandel zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu nutzen. Mit Hilfe eines spezifischen Lösungsansatzes können nicht nur Umsatz und Marktposition verbessert, sondern auch das unternehmerische Risiko reduziert werden.

Herausforderungen

Die wachsende Vernetzung durch das immer mobiler werdende Internet führt zu einem Druck auf Unternehmen, der einerseits durch den Wettbewerb, andererseits durch die Kunden erhöht wird. Zur nachhaltigen Sicherung von Erfolg und Wachstum ist es erfolgsentscheidend, Geschäftsmodelle rechtzeitig anzupassen. Insbesondere die Industrie 4.0 ermöglicht es, neue Produkte und Services für den Kunden zu schaffen oder neue Vertriebskanäle aufzubauen, aber vor allem auch neue Kunden anzusprechen.

Viele Unternehmen vertrauen auf die vorhandenen Kernkompetenzen und eine kontinuierliche Innovation des bestehenden Produktportfolios. Dabei werden oft Veränderungen des Umfelds und der Anspruchsgruppen, vor allem der Kunden vernachlässigt. Bei der Umsetzung neuer Geschäftsmodelle unterstützt das TCW seine Kunden branchenübergreifend. Neben der unternehmensspezifischen Entwicklung und Implementierung neuer Geschäftsmodelle werden Prozesse zur Institutionalisierung des Geschäftsmodells erarbeitet. Die Schwerpunktsetzung der vielfältigen Anwendungsfelder erfolgt für jedes Unternehmen individuell und reicht von Services über Kundenbindungen bis hin zur Erweiterung der Kernkompetenzen durch den Aufbau neuer Geschäftseinheiten.

Das TCW Konzept

Neue Geschäftsmodelle werden funktionsübergreifend im Unternehmen entwickelt und als maßgeschneiderte Lösung für den Kunden ausgearbeitet. Hierbei sind die Bereiche

  • Markt und Kunden,
  • Produkt- und Serviceprogramm,
  • Strategie und Finanzen,
  • Vertrieb,
  • Operative Exzellenz und
  • Organisation und Personal

zu analysieren.

Zur Umsetzung neuer Geschäftsmodellinnovationen hat sich ein vierstufiges Vorgehen bewährt. Während der Erstellung des Projektleitfadens wird gemeinsam mit dem Kunden der Betrachtungsschwerpunkt festgelegt und die spezifischen Anforderungen definiert.

Zunächst erfolgt die Erhebung der Daten und Informationen zur Ermittlung der Ist-Situation. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf den bestehenden Geschäftsmodellen, dem Angebotsportfolio Ihres Unternehmens sowie der Unternehmensstrategie. Die Daten der Auditierung werden quantitativ und qualitativ bewertet. Die anschließende Analyse des Marktumfelds dient der Identifikation der Anforderungen der relevanten Zielkundensegmente und dem Wettbewerbs-Benchmarking. Im Rahmen der Bewertung werden die Wettbewerbsfähigkeit und die Leistungslücke des bestehenden Geschäftsmodells ermittelt. Die Interpretation der Ergebnisse in Kombination mit dem Reifegradcheck der Geschäftsmodellansätze ermöglicht die transparente Darstellung der Potenziale der Ansätze. Eine technische und kostenmäßige Bewertung bildet die Grundlage für eine Entscheidungsvorlage für die Gestaltungsalternativen und ist wesentlicher Bestandteil des Skalierbarkeitskonzeptes. Für die von Ihnen ausgewählten Geschäftsmodelle werden der Umsetzungsplan und das detaillierte Vorgehen zur Potenzialrealisierung entwickelt. Deshalb werden die ersten Umsetzungsschritte ausgewählter Pilotgeschäftsmodelle begleitet und Ihre Mitarbeiter zur durchgängigen Implementierung der erarbeiteten Geschäftsmodelle befähigt. Ein spezifisches Messkonzept ermöglicht die Ergebniskontrolle und nachhaltige Sicherung der Potenziale.

Ergebnisse / Potenziale

Die Potenziale der Geschäftsmodellinnovation liegen in mehreren Bereichen. Je nach Unternehmenssituation lassen sich unterschiedliche Wertbeiträge generieren.

  • Mehrpreisfähigkeit: Durch die Digitalisierung wird Differenzierung auch für Commodities wieder möglich und die Mehrpreisfähigkeit für neue Features steigt.
  • Marktpotenziale: Unternehmen, die auf ihre Kernkompetenzen reduziert sind, lassen sich wie Perlen anhand einer idealen Wertschöpfungskette aneinanderreihen.
  • Produktionskosten: Die Optimierung der Materialflüsse führt zu einer nachhaltigeren Fertigung. Die Fertigung kann genauer gesteuert werden und es gibt weniger Fehler durch manuelle Arbeit, sodass die Produktionskosten insgesamt sinken.
  • Sicherheitsbestände: Neue Methoden zur Echtzeitanalyse der im Betrieb erhobenen Daten lassen bisher verborgene Zusammenhänge zu Tage treten. Dadurch lassen sich Risiken besser hervorsagen und Sicherheitsbestände insgesamt senken.
  • Instandhaltungskosten: Der Produktivitätsgewinn und die bessere Ausgangsposition bei der Transformation von Big Data in Smart Data führt auch in der Instandhaltung zu Effizeinzgewinnen. Maßnahmen in der Instandhaltung greifen bevor etwas passiert.

Weiterführende Literatur zum Thema Neue Geschäftsmodelle durch Industrie 4.0

Praxisbeispiele zum Thema Neue Geschäftsmodelle durch Industrie 4.0

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