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Best-Practice-Check

Der Best-Practice-Check des TCW für den Einkauf enthält die Essenz an Erfahrungswissen aus unzähligen Einkaufsprojekten. Mit der standardisierten Vorgehensweise decken wir jede Schwachstelle in Ihrer Einkaufsfunktion auf.

Herausforderung

Einkaufsprozesse werden ständig komplexer, die Funktion umfangreicher und der Wertbeitrag des Einkaufs nimmt dabei zu. Die Strategie ist dabei ebenso wichtig wie effiziente Abwicklung im operativen Einkauf. Um die Einkaufsleistung als Ganzes bewerten und gleichzeitig Verbesserungspotenziale identifizieren zu können, ist eine Vorgehensweise notwendig, die alle Gestaltungsfelder der Einkaufsfunktion einschließt – ebenso wie ein erfahrender Partner mit Best-Practice-Kenntnis.

Das TCW Konzept

Auf Basis dieser Anforderungen ist der TCW-Best-Practice-Check entwickelt worden, der als bewährtes und vielfach in der Praxis erprobtes Auditierungsinstrument eine ganzheitliche Betrachtung und Analyse Ihrer Einkaufsfunktion ermöglicht. Auf Basis der Auditierung wird ein unternehmensspezifischer Vorgehens-/ Projektplan erarbeitet, der die zu bedienenden Hebel einschließlich ihrer Potenzialwirksamkeit beinhaltet.

Der TCW-Best-Practice-Check gliedert sich in 5 Module:

Modul 1: Bewertung der Vorarbeiten

Zunächst werden die bereits vorhandenen Vorarbeiten im Einkauf in Form eines Fragebogens aufgenommen. Im Anschluss werden diese im Rahmen eines Scoring-Modells bewertet. Die Analyse umfasst die Sichtung von bestehenden Strategien, die Erarbeitung eines Daten- und Prozessmodells sowie eine umfangreiche SWOT-Analyse zur Ableitung eines Stärken-Schwächen-Profils. Ziel ist es, bestehende Defizite zu identifizieren und eine Grobpositionierung der Einkaufsfunktion bzgl. der Gestaltungsfelder zu erhalten. Zusätzlich können erste Potenziale abgeschätzt werden.

Modul 2: Benchmarking

Im Gegensatz zur Preis- und Wertanalyse gelingt mit dem Benchmarking ein umfassender Ansatz, der neben Produkt- und Kostenorientierung auch Vergleiche der Einkaufsorganisation, der Einkaufsprozesse sowie des Methodeneinsatzes in der Beschaffung ermöglicht. Das externe Benchmarking basiert dabei auf einem unternehmensübergreifenden Vergleich der Einkaufsfunktion, während das interne Benchmarking den Vergleich mit konzerninternen Abteilungen anstellt. Die Ziele des Benchmarkings liegen in der Beurteilung der eigenen Leistungsfähigkeit und dem Erkennen von Unterschieden bei relevanten Faktoren. Durch die identifizierten Leistungslücken können neue Lösungsmöglichkeiten gefunden werden.

Modul 3: Audit der Einkaufsleistungen

Das Ziel von Modul 3 ist es, die Stärken und Schwächen in der Gegenwart sowie resultierende Chancen und Risiken des Einkaufsbereichs zu identifizieren. Entlang der Einkaufsprozesskette werden alle Funktionen des Einkaufs auf den möglichen Wertbeitrag und den momentanen Erfüllungsgrad analysiert. Das Lieferantenmanagement im strategischen Einkauf mit allen Unterprozessen wie beispielsweise der Verhandlungsführung oder der Lieferantenbewertung ist ebenso Bestandteil der Analysen wie die Bestellabwicklung und das Stammdatenmanagement im purchase-to-pay-Prozess des operativen Einkaufs. Dazu werden Interviews und Fragebogenaktionen nach einem vorher festgelegten Auditablauf durchgeführt. Auf Basis der Auditierung wird ein unternehmensspezifischer Vorgehens-/ Projektplan erarbeitet, der die zu bedienenden Hebel einschließlich ihrer Potenzialwirksamkeit beinhaltet.

Modul 4: Lieferanten-Risk-Check

Ein Risk-Check der Lieferanten ermöglicht die Beurteilung der vorhandenen Beschaffungsrisiken. Die Beschaffungsrisiken setzen sich aus lieferanteninduzierten, bedarfsinduzierten und marktinduzierten Risiken zusammen. Für die Handhabung der Risiken ist ein vierstufiger Managementprozess zu durchlaufen. Eine systematische Risikoidentifizierung stellt den Anfang dar und schafft Transparenz über die Risiko-Ist-Situation. Im Anschluss werden die Risiken nach Risikoklassen und Lieferanten analysiert und quantitativ bewertet. Die Bewertung bildet die Grundlage für die daraus abgeleiteten Handhabungsstrategien zur Risikovermeidung, -minderung, -diversifikation, -transfer und -vorsorge. Letzter Prozessschritt ist die Risikoüberwachung.

Modul 5: F&E-Zulieferer-Check

Das IT-gestützte Tool erlaubt die Untersuchung der F&E-Kooperationen des Unternehmens auf Stärken und Schwächen. Analysiert werden die Hauptprozesse sowie die Management- und Kooperationskompetenz von F&E-Kooperationen. Nach einem Benchmarkingvergleich werden durch ein Ampelsystem die Schwachstellen der Entwicklungskooperationen unter Berücksichtigung der relevanten Aspekte für Wertschöpfungspartnerschaften aufgezeigt. Auf Basis dieser Analyseergebnisse werden durch das Tool spezifische Handlungsempfehlungen gegeben

Ergebnisse / Potenziale

Je nach Branche und Umfeld konnten in bisherigen Projekten mit Hilfe des Best-Practice-Checks Einsparungen der Beschaffungskosten von 4% im anspruchsvollen Umfeld der Automobilindustrie, 17% in Unternehmen des Anlagenbaus bis hin zu 19% in Unternehmen der Finanzdienstleistungs-/ Bankenindustrie identifiziert werden.

Weiterführende Literatur zum Thema Best-Practice-Check im Einkauf

Praxisbeispiele zum Thema Best-Practice-Check im Einkauf

Tools zum Thema Best-Practice-Check im Einkauf

  • Einkaufspotenzialanalyse
    Realisierung von Einkaufspotenzialen durch die bewusste Gestaltung differenzierter Abnehmer-Lieferanten-Beziehungen
  • F&E-Zulieferer-Check
    Differenzierte Handlungsempfehlungen zur Verbesserung von F&E-Kooperationen durch systematische Analyse und Bewertung
  • SCM-Check
    Qualitative Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Supply Chains und Aufzeigen von Handlungsempfehlungen

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